Starker Saisonstart für HSV Langenlebarn. HSV-Routiniers absolvierten überzeugenden Leistungstest in Harland. Der Nachwuchs brillierte beim Stapferturnier in Ranshofen.

Von Bettina Kulmer. Erstellt am 11. September 2019 (01:33)
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Maximilian Moldaschl (Zweiter, v.re.) errang bei einem internationalen Turnier in Ranshofen Bronze in der Gruppe der 19-Jährigen.

Die Kraftsportler des HSV Langenlebarn starteten mit Bestleistungen in die Herbstsaison.

Routinier Günter Haberfellner und Rookie Paul Schuhecker nahmen am klassischen Kraftdreikampf-Turnier in Harland teil. Dieses diente als zusätzlicher Qualifikationswettkampf für die kommenden Staatsmeisterschaften und wurde vom NÖ Landesverband organisiert.

Da weder Altersklassen- noch Gewichtsklassen-Wertungen vorgenommen wurden, fanden sich die HSVler inmitten viel jüngere, aber auch erfahrener Athleten wieder. Deshalb ging es weniger um Resultate als vielmehr um einen Leistungstest unter Wettkampfbedingungen.

Beide überzeugten mit ihrer guten Form: Schuhecker knackte erstmals die 200er-Marke beim Kreuzheben, schaffte 145 kg in der Kniebeuge und damit einen neuen persönlichen Rekord im Dreikampf von 450 kg. Haberfellner bewältigte erstmals 160 kg in der Kniebeuge und scheiterte beim Kreuzheben nur knapp an den 210 kg. Beide sind also bestens für die bevorstehenden Meisterschaften gerüstet.

Der Gewichtheber-Nachwuchs beendete die Sommerpause mit der 26. Auflage des Internationalen Stapfer-Turniers in Ranshofen. Der 14-jährige Philipp Pöltl schraubte dabei mit 65 kg Reißen, 83 kg Stoßen und 148 kg Zweikampf sämtliche Bestleistungen in die Höhe und verpasste nur um 0,73 Punkte das Podest in seiner Jahrgangswertung. Maximilian Moldaschl bewältigte neue 121 kg im Reißen und eroberte so in der Gruppe der 19-Jährigen die Bronze-Medaille.