Gutes Ergebnis bei Bergmarathon für Veronika Limberger. Felserin Veronika Limberger gab ihr Debüt beim Traunsee-Bergmarathon. Nach rund zehn Stunden erreichte sie das Ziel.

Von Bernhard Kapeller. Erstellt am 17. Juli 2019 (01:09)
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Veronika Limberger holte beim Traunsee-Marathon Silber.

Wem ein normaler Straßenmarathon mit rund 42,2 Kilometern noch nicht genug ist, der kann sich bei einem Bergmarathon austoben. Auch die diesjährige 31. Auflage des Traunsee-Bergmararthons ließ die Teilnehmer wieder ordentlich schwitzen.

Dieser montane Marathon oder „Trail-Bewerb“, mit Start und Ziel in Gmunden, zählt zu einem der ältesten und härtesten Läufe in Österreich. Mit rund 65km und 4500 Höhenmetern führt die sehr anspruchsvolle Strecke bergauf und bergab rund um den Traunsee. Auch der Traunstein wird über den gesicherten Naturfreundesteig bestiegen.

Für Langschläfer ist dieses Spektakel allerdings nichts. Der Startschuss fiel um drei Uhr morgens, was sich für die Teilnehmer aufgrund der hohen Temperaturen untertags allerdings als Vorteil erwies.

Zum ersten Mal teilgenommen hat dieses Jahr die Felserin Veronika Limberger. Die 33-Jährige ging ohne große Erwartungen ins Rennen. „Dafür ist es mir bei den steilen Bergauf-Passagen extrem gut gegangen“, verriet Limberger. „Erst ab der einsetzenden schwülen Mittagshitze rauf auf den Feuerkogel machten sich erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar“.

Trotzdem konnte die Athletin einen „Radikal-Einbruch“ vermeiden und erreichte nach neun Stunden und 34 Minuten als zweite Frau und insgesamt 16. das Ziel. „Herrlich erfrischend war danach der Sprung in den Traunsee!“