Harte Rallye-Saison geht für Martin Kronabeter zu Ende. Eine Rallye-Saison, geprägt von „Kämpfen“ mit der Technik und einer hervorragenden Herbstrallye als Abschluss der Saison.

Erstellt am 01. November 2017 (00:02)
NOEN, privat
Das Freundorfer Rallyeteam um Martin Kronabeter freute sich über einen versöhnlichen Saisonabschluss.

Das Freundorfer Rallyeteam um Martin Kronabeter startete glücklos in die Saison. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten wichtiger Ersatzteile musste der Renault Clio bis Ende des Sommers in der Garage bleiben. Weshalb der Startschuss erst im letzten verbleibenden Drittel der Saison fiel.

Dabei stand zuerst Anfang September ein Auslandseinsatz im slowenischen Nova-Gorica am Programm. Dabei wollte man die in der Zwischenzeit verbauten technischen Verbesserungen am Fahrzeug kennenlernen. Allerdings stellten sich sehr bald nicht korrigierbare Bremsprobleme ein. Deshalb musste man die Rallye aus Sicherheitsgründen vorzeitig beenden.

Ähnlich verlief die „Skoda Liezen-Rallye“, einem Lauf zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft. Abermals mit Problemen an der neuen Bremsanlage musste das Team den Freitag vorzeitig beenden. Nach einer erfolgreichen Reparatur konnte man am Samstag auf den Sonderprüfungen den Plan der Rallye nachholen.

Herbstrallye in Doberberg als erfolgreicher Saisonabschluss

Den dann noch erfolgreichen Saisonabschluss konnte Martin Kronabeter bei der Herbstrallye in Dobersberg erringen. Dabei gelang mit einem in der Zwischenzeit wiedergewonnen Vertrauen das Kunststück, in einem Starterfeld von 65 Teams einige stärkere Allradfahrzeuge hinter sich zu lassen. Belohnt wurde diese Leistung der Fahrercrew einerseits mit einem ungefährdeten Sieg in der eigenen Fahrzeugklasse, andererseits auch mit einem beachtlichen 19. Platz im Gesamtklassement.