Patrick Gasperov war Tullns Bester. Patrick Gasperov, nach langer Zeit wieder in der Startformation, betrieb Werbung in eigener Sache: sieben Tore!

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 07. April 2021 (01:56)
Symbolbild
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Schade drum! Tulln hätte sich gegen die Fivers 2 zumindest einen Punkt verdient gehabt. Die Leistung war ansprechend. Insbesondere jene von Patrick Gasperov, der nach langem wieder in der Startformation stand und das Vertrauen von Trainer Günter Grafelmann voll rechtfertigte. Mit sieben Toren war er der erfolgreichste Tullner Werfer. „Seine Leistung hat mir wirklich gut gefallen“, lobte Grafelmann.

Auch mit der Vorstellung der anderen Spieler war Tullns Coach einverstanden – mit einer Ausnahme. Mislav Nenadic blieb hinter den Erwartungen. „Für einen Profi war das zu wenig. Er hat nie die nötige Verantwortung getragen. Da muss mehr kommen.“ Und: „Wenn er mit dem Kopf schon bei einem anderen Verein ist, soll er uns das mitteilen. Ich bin der Letzte, der das nicht versteht, war ja selbst Handball-Profi.“

Reinhard Dietl (Tormann in Herzogenburg) und Benjamin Steinwendtner bereiteten mit einer Trainingseinheit die Tullner Handballer aufs Derby gegen St. Pölten vor.
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Emir Djulovic dürfte zumindest für die nächsten Partien nicht mehr zur Verfügung stehen, sein Visum ist ausgelaufen. Der junge Aufbauspieler aus Montenegro befindet sich bereits in seiner Heimat.

Am kommenden Samstag gastiert Tulln in St. Pölten. Der UHC hofft auf Wiedergutmachung für das 15:33-Debakel zum Abschluss des Grunddurchgangs. „Ich hoffe, dass wir die gleiche Leistung wie gegen die Fivers abliefern und unser Selbstvertrauen ausbauen können.“