Rafting-Tour Absdorfs. TEAMBUILDING/ Absdorf testete den Mut der Spieler beim Wildwasser-Paddeln. Tulln versucht Rückkehr zur Normalität.

Erstellt am 03. August 2011 (07:40)

VON BERNHARD FAUSTENHAMMER

SV ABSDORF. Die abgelaufene Woche bestritt der SVA zwei Testspiele. Gegen Rohrendorf unterlag man mit 0:3. St. Andrä/Wördern wurde mit 6:1 bezwungen (hier agierte allerdings nur eine verstärkte U 23-Truppe). Co-Trainer Max Brodesser: Rohrendorf zeigte unsere Grenzen auf. Wir waren bei diesem Spiel immer um einen Schritt zu langsam. Die harte Trainingswoche hat bei uns deutliche Spuren hinterlassen.

Trainer Karl-Heinz Grüneis veranstaltete am Wochenende ein zweitägiges Teambildung-Seminar. Bei Geschicklichkeitswettbewerben wurde die Koordination trainiert, und beim Rafting auch die Reaktion in Extrem-Situationen getestet. Jetzt wird man versuchen, die Erkenntnisse aus diesem Seminar in der Echtphase umzusetzen. Schön langsam sollte sich eine Stamm-Elf herauskristallisieren. Ardagger ist in dieser Woche ein qualitativ sehr starker Gegner. Hier erhofft man sich weitere Aufschlüsse über die wahre Stärke des Teams.

FC TULLN. Bei Tulln steht an oberster Stelle eine schrittweise Rückkehr zur Normalität. Tulln absolvierte zwar seine Testspiele, natürlich aber unter Absprache mit der Familie Pulikowski. Wie man mit dieser Situation umgehen wird, ist noch völlig offen. Diesen Schicksalsschlag muss die Mannschaft erst verkraften, falls dies überhaupt möglich ist.

Sportlicher Leiter Alfred Hummel: Wir sind natürlich alle emotional hin- und hergerissen. So eine Situation habe ich noch nicht erlebt. Man kann da nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Obmann Richard Pfister sieht die Lage ähnlich, fügt aber hinzu: Das Leben muss weitergehen, wir werden aber ganz behutsam damit umgehen. Die psychologische Betreuung wird fortgesetzt. Dass so ein schreckliches Ereignis natürlich tiefe Spuren hinterlässt, erklärt sich von selbst.

Die beiden Testspiele gegen LAC und Gerasdorf waren somit nur Makulatur. Bis zum Meisterschaftsstart sind nur noch wenige Tage Zeit. Man kann dem FC nur das Beste wünschen. Fußball ist aber angesichts dieses Schlags nur Nebensache.

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