NÖ Open: Der Kampf um 100 ATP-Punkte in Tulln. Spitzenspieler schlagen im September beim ATP-Challenger in Tulln auf. Drei Top-50-Athleten dürfen beim Turnier am Start sein.

Von Claudia Wagner. Erstellt am 16. Juni 2021 (03:35)
NÖ Open in Tulln
Präsentierten die Pläne für das NÖ Open in Tulln: ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer, ÖTV-Präsident Magnus Brunner, Sportlandesrat Jochen Danninger, Bürgermeister Peter Eisenschenk, TC-Tulln-Obmann Josef Beinhardt und ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda.
Wagner

Von 4. bis 12. September wird beim TC Tulln Spitzentennis vom Feinsten serviert. Und das als Tennis-Doppel der besonderen Art: Das neue Challenger „NÖ Open“ holt heimische und internationale Größen in die Rosenstadt, parallel dazu wird das Final-Four der ÖTV-Bundesliga ausgetragen.

„Dass unsere Anlage als Schauplatz sowohl eines internationalen Top-Turniers, als auch eines Final-Four ausgewählt wurde, erfüllt uns mit großem Stolz und ist ein großartiges Zeugnis für den gesamten Club“, freut sich TC-Tulln-Obmann Josef Beinhardt. Der Stopp der Top-Tennis-Tour in der Gartenstadt ist dank Schützenhilfe möglich: Finanziert wird das Turnier von Sportland NÖ und Sponsoren.

Nach Wien und Kitzbühel ist das NÖ Open das drittgrößte Turnier Österreichs – und soll ein fixer Termin im Turnierkalender werden. Mit dem TC Tulln wurde ein würdiger Rahmen für die ATP-Tour gefunden: Gegründet 1903 verfügt der Club über zehn Sandplätze im Freien und vier Granulat-Hallenplätze.

Für die September-Woche bekommt die Anlage des TC Tulln einen besonderen Feinschliff: „Es ist geplant, einen Center Court zu machen mit einer kleinen Tribüne, Größenordnung 400 bis 600 Leute – wenn es Corona zulässt, im Hintergrund ein paar VIP-Loungen und der Fernsehturm“, erklärt Veranstalter Ronnie Leitgeb. Und: „Wir werden versuchen, die Donau ins Turnier zu holen.“

„Nennschluss ist drei Wochen vor dem Turnier. Für Namen ist es jetzt noch zu früh.“

Dem Live- und Fernseh-Publikum will man hochkarätige Spiele präsentieren. Bezüglich Wunsch-Teilnehmer und möglicher Wildcard-Kandidaten hält sich Sportdirektor Jürgen Melzer bedeckt: „Nennschluss ist drei Wochen vor dem Turnier. Für Namen ist es jetzt noch zu früh.“ Der Termin verspricht aber ein starkes Starterfeld mit Sprungbrett-Potenzial für den Nachwuchs. Melzer: „Dadurch, dass es die zweite Woche der US Open ist, kann man sich bei dem ein oder anderen bemühen, der früh ausgeschieden ist, der dann Match-Praxis haben und einfach spielen will.“