Patrick Skerbinz: Über Tulln an die Spitze?. Der TTV Tulln sichert sich die Dienste des nächsten Top-Talents. U-13-Vize-Landesmeister Patrick Skerbinz spielt für die zweite Mannschaft in der Oberliga.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 29. Juli 2020 (01:54)
Jugendleiter Andreas Hammerschmid heißt Patrick Skerbinz beim TTV Tulln willkommen.
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Der TTV Tulln hat ein großes Talent verpflichtet. Patrick Skerbinz (12) wechselt aus Markgrafneusiedl (Bezirk Gänserndorf) in die Bezirkshauptstadt. Ausschlaggebend für den Transfer waren einerseits die guten Entwicklungsmöglichkeiten und Trainingsbedingungen in Tulln. Und andererseits die reizvolle Möglichkeit, in der dritthöchsten Spielklasse in Niederösterreich Meisterschafts-Erfahrung sammeln zu können. Denn Skerbinz wird in Tullns zweiter Mannschaft in der Oberliga zum Einsatz kommen.

Mit seiner Verpflichtung setzt der Tischtennisverein Tulln seinen eingeschlagenen Weg, junge Spieler zu forcieren, konsequent fort und bietet einem weiteren heimischen Toptalent ein Sprungbrett für seine sportliche Weiterentwicklung.

Sein Talent konnte der junge Neo-Tullner bereits mehrfach unter Beweis stellen. So wurde er im vergangenen Jahr U-13-Vize-Landesmeister und holte bei den Österreichischen Meisterschaften Bronzemedaillen im U-13-Doppel und U-11-Teambewerb.

Bei diesen Titelkämpfen kreuzten sich erstmals die Wege des jungen Tischtennistalents mit dem TTV Tulln, da dort die erfolgreiche Tullner Mannschaft von TTV-Nachwuchschef Andreas Hammerschmid betreut wurde.

„Wir sind natürlich sehr stolz, dass sich ein junger Spieler mit so hohem Potenzial für unseren Verein entschieden hat. Das zeigt, dass auch Außenstehenden unsere intensive Nachwuchsarbeit nicht verborgen bleibt“, freut sich Obmann Conrad Miller über den gelungenen Transfer.

Seit Anfang Jänner ist Patrick Skerbinz ins Tullner Nachwuchstraining integriert, und selbst die Corona-Krise konnte seine Motivation keineswegs stoppen. „Ich trainiere fast täglich zu Hause in meinem Tischtennisraum. Mein langfristiges Ziel ist es, in der 1. Bundesliga zu spielen“, gibt sich der 12-Jährige selbstbewusst.

„Bis dorthin ist es noch ein langer Weg, aber diese Einstellung gefällt mir. Mit Thao Nowak, Robert Mravlyov, Robin Tüchler und Patrick Skerbinz haben wir nun gleich vier Nachwuchstalente, die den Weg an die Spitze schaffen möchten. Es macht nicht nur mir, sondern auch unserem gesamten Trainerteam Spaß, mit so motivierten Burschen arbeiten zu können“, freut sich Hammerschmid bereits auf den bevorstehenden Sommer und die nächste Saison.