Triumph auf hohem Niveau. 2. Bundesliga / Den Herren gelingt ein klarer Erfolg gegen die starken St. Pöltner. Zwei Niederlagen für Damen in Doppelrunde!

Von Bettina Kulmer. Erstellt am 13. März 2014 (23:59)
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Von Bettina Kulmer

HERREN: LANGENLEBARN - ST. PÖLTEN 3:1. Die Herren empfingen daheim die Mannschaft aus St. Pölten. Ein Duell auf Augenhöhe zeichnete sich ab.

Die Gegner waren mit der kompletten Mannschaft angereist, Langenlebarn musste hingegen auf den routinierten Aufspieler Gregor Wagner krankheitsbedingt verzichten. Spielertrainer Fahrudin Burek nahm für diese Begegnung seinen Platz ein.

Hoch konzentriert startete Langenlebarn in den ersten Satz und konnte mit sehr guten Angriffen und Verteidigungen glänzen. Die dynamischen St. Pöltner hielten jedoch dagegen und zeigten ihrerseits ihre Stärken. Langenlebarn hatte aber das bessere Ende in diesem Satz für sich und gewann klar mit 25:19.

Ganz ähnlich verlief auch der zweite Satz. Bei einem Vorsprung von 22:19 verknöchelte der bis dahin sehr gut spielende Mittelblocker Nihad Alic und musste ausgewechselt werden. Ersatzspieler Lukas Treiber, ebenfalls gelernter Mittelblocker, übernahm seine Position. Langenlebarn war nach dem Ausfall verunsichert und verlor den Satz knapp mit 23:25.

Mit kurzen aufbauenden Worten brachte der Spielertrainer seine Mannschaft in der Satzpause wieder auf Kurs. Und das zeigt sie auch. Die komplette Mannschaft spielte groß auf und konnte Satz drei und vier für sich entscheiden. Langenlebarn setzte sich in einem Spiel auf hohem Niveau 3:1 durch.

DAMEN: LANGENLEBARN - SÜDSTADT 2:3. Stark ersatzgeschwächt trafen die Damen daheim auf Südstadt. Nicht ein Training hatten sie, aufgrund der vielen Krankenstände, vor der Doppelrunde absolvieren können. „Wir haben uns nicht viel erwartet und darum gekämpft, überhaupt acht Leute für die zwei Partien zusammenzubekommen“, so Melanie Schindler.

Die ersten beiden Sätze verliefen überraschend gut, dann passierten aber viele Eigenfehler. Im fünften Satz stand die Entscheidung an. Nach einem gegnerischen Netzroller hatten die Heimischen das Nachsehen. „Uns fehlt einfach die mentale Stärke im Finalsatz. Wir sind noch immer viel zu nervös.“

LINZ/STEG - LANGENLEBARN 3:0. Erschöpft vom Vortag war das Ergebnis gegen Linz/Steg zu erwarten gewesen. Ohne Erholungsphase und ausreichend Wechselspielern war ein Debakel vorprogrammiert gewesen. Gegen die unbekannten Manker soll es wieder besser laufen.