Trubrig gewinnt Jubiläumsturnier. 60. Rosenturnier / Der Wiener Christian Trubrig holte sich in einem hochklassigen Finale die 60. Goldene Rose der Stadt Tulln.

Erstellt am 20. August 2014 (08:53)
NOEN, Mathias Wagner
Die Veranstalter bekamen, was sie sich zum 60. Geburtstag des Rosenturniers wünschten: den stärksten Raster in der Turniergeschichte. „Einige Spieler haben gesagt, dass das Niveau höher ist als bei Staatsmeisterschaften“, erzählte Turnierleiter Gerald Niedl.

Zahlreiche Future-Spieler kämpften um die Goldene Rose der Stadt Tulln und insgesamt 10.000 Preisgeld. Am Ende setzte sich der Wiener Christian Trubrig, aktuell Nummer 973 der Welt, im Finale gegen Titelverteidiger Mario Haider-Maurer (Nummer 1069) durch. Nachdem Haider-Maurer den ersten Satz gewonnen hatte und Trubrig im zweiten überlegen gewesen war, entwickelte sich ein hochklassiger dritter Satz mit Tennis auf Spitzenniveau. „Gegen Mario fühlt es sich an wie bei einem internationalen Turnier“, meinte Trubrig.

Nach einem frühen Break von Trubrig kam Haider-Maurer zurück in den dritten Satz. Am Ende gab es viele lange Ballwechsel. Trubrig machte mit schnellen, platzierten Bällen Druck. Haider-Maurer bewegte sich gewohnt quirlig und konnte immer wieder kontern. Am Ende profitierte Trubrig von einem glücklichen zweiten Aufschlag bei 4:5 und 15:30, sowie einem starken Punkt bei 6:5 und 30:0.

Rose als Vorbereitung 

Trubrig nutzte das Turnier als Vorbereitung auf die nächsten Futures. „Ich habe versucht, offensiv zu spielen. Leider war ich mit dem Wind und dem Regen etwas unkonstant“, so der 21-Jährige.

Trubrig und Haider-Maurer sind diese Woche beim Future-Turnier in Vogau (Steiermark) am Start. Auch Lucas Miedler spielt bei dem Future-Turnier mit. Beim Rosenturnier scheiterte Miedler in der zweiten Runde. In der Neuauflage des Vorjahresfinale unterlag er Haider-Maurer 4:6, 4:6. Dabei hatte Miedler im ersten Satz bereits 3:1 40:15 geführt. „Schade. Da war mehr drin“, war Miedler etwas enttäuscht.

Außer Miedler waren auch einige andere Spieler aus dem Bezirk am Start. Markus Zellinger verlor gegen Thomas Fischer in drei Sätzen. Thomas Schmutzer hatte gegen Dominic Weidinger keine Chance. Josef Zeitlberger jun. unterlag Can Paul Gueven. Theodor Devoty schied in der zweiten Runde aus. Für alle anderen war bereits in der Qualifikation Endstation.