Tulln für Österreich. Das 45+-Team „BBC Tulln Team Austria“ bestreitet seine siebente EM bzw. WM. Österreich entsendet drei weitere Teams.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 25. Juni 2014 (07:46)
NOEN, Foto: privat
Die ehemaligen Basketball-Bundesliga-Stars und die »das.imBiss-Crew« fiebern der Senioren-EM entgegen: Cornelia Kern-Labermeyer, Matthias Labermeyer, Franz Zderadicka, Serguei Orekhov, Renaldo O'Neal, Markus Labermeyer, Harry Bell und Charles Payton (v.l.).Siehe auch Seite 69!
Mit so vielen Mannschaften wie überhaupt noch nie ist Österreich bei der bevorstehenden Senioren-Europameisterschaft in Ostrava/Tschechien am Start. Vier Herren-Teams – in den Kategorien +45, +50, +55 und +70 – halten von 27. Juni bis 6. Juli die rot-weiß-rote Fahne hoch.

Ein Verdienst des Tullners Christian Kern, der seit September 2012 offizieller FIMBA-Repräsentant Österreichs ist. Hinter dem Kürzel verbirgt sich der Weltverband für „Maxi“ (Senioren)-Basketball. Kerns Auftrag? „Den Senioren-Basketball in Österreich populärer machen!“

Die jüngste Senioren-Mannschaft (+45) firmiert – um die Verbundenheit mit der Rosenstadt zum Ausdruck zu bringen – unter dem Namen „BBC Tulln Team Austria“. Peter Demmer, Andreas Pabisch, Harald Smetana, Robert Podeu und Kern sind „echte“ Tullner. Verstärkt wird die Mannschaft unter anderem mit Serguei Orekhov und dem ehemaligen Dunking-Champion Harry Bell – für diese beiden, Kern und Demmer handelt es sich um ihre bereits siebente Teilnahme an einer WM oder EM. Für jeweils 25-Senioren-Länderspiele für Österreich wurde das Quartett kürzlich geehrt (siehe Seite 74).

Und wieder gegen den Welt- und Europameister

Am Donnerstag beginnt das Abenteuer Europameisterschaft. 60 Mann ist die Delegation stark. Die 45+-Mannschaft hatte kein Losglück. Sie bekommt es in der Vorrunde mit dem regierenden Welt- und Europameister Italien zu tun. Wieder! „Bei der WM im Vorjahr haben wir das Auftaktspiel gegen Italien mit nur drei Punkten verloren. Unterschätzen werden sie uns ein zweites Mal sicher nicht mehr“, befürchtet Kern. Die Gruppe ist jedenfalls „herausfordernd“, weitere Gegner sind Deutschland und Griechenland. Aber wer weiß? Vielleicht gelingt es trotzdem, den siebenten Rang, der als beste Platzierung bei einer EM zu Buche steht, zu toppen. In zehn Tagen stehen fünf bis sechs Spiele am Programm. Ein Kraftakt! „Der am meist beschäftigte Mann wird unser Physiotherapeut Johannes Rimpfl sein.“

Insgesamt haben 109 Teams aus 20 Nationen genannt. Von Tulln sind weiters Manfred Girschik, Walter Schlesinger-Schmiedehausen (beide Herren +50) und Hanns Vanura (+55) am Start.