Tulln

Erstellt am 16. Januar 2019, 02:08

von Wolfgang Stritzl

Tullner Abwehr war ein Bollwerk. Tullns Damen fertigten den Tabellenletzten ab. Bei den Herren feierte Markus Wagesreiter ein gelungenes Comeback.

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Im Spiel eins ohne Selina Zeh – im letzten Spiel des vergangenen Jahres, beim 30:24-Auswärtssieg bei WAT Fünfhaus, hatte sie sich in ihre zweite Babypause verabschiedet – landete Tulln gegen das noch punktelose Schlusslicht den erwarteten Pflichtsieg. Pro Halbzeit kassierten die Heimischen nur sieben Gegentreffer – eine Quote, die Trainer Zeljko Gasperov stolz macht. „Der Gegner hatte zwar nicht viel Qualität, aber 40 Minuten lang haben wir wirklich einen guten Handball gespielt.“

Mit dem Sieg steht Tulln auch rechnerisch fix im Aufstiegs-Play-Off der besten Vier. „Wir haben dort überhaupt keinen Druck und wollen uns nur gut verkaufen.“

Landesliga Herren: TULLN – PERCHTOLDSDORF 34:20. Der Ex-Internationale Markus Wagesreiter feierte ein gelungenes Comeback an alter Wirkungsstätte. Mit ihm machte vor allem die Abwehr einen weiteren Schritt nach vorne. Nur acht Gegentore kassierte Tulln vor der Pause. Im Angriff teilte sich Wagesreiter mit dem Ungarn Patrik Nagy die Spielzeiten am linken Aufbau.

Auch ohne Markus Fischer, Ralf Schneider, Andrea Manica, Renato Matijevic und die beiden Regionalliga-Spieler Patrick Prokop und Maximilian Nicolussi hatte Tulln mit Perchtoldsdorf keine Probleme.

„Von Beginn an haben wir sehr konsequent gespielt“, freute sich Trainer Jörg Sibral. Es folgten zehn Minuten, „in denen wir nachlässig mit unseren Chancen umgegangen sind, einige Hundertprozentige liegen lassen haben. Insgesamt war ich mit dem Spiel meiner Mannschaft aber sehr zufrieden“, so Trainer Jörg Sibral, der die Möglichkeit nützte, „ein paar Sachen auszuprobieren“.

In knapp eineinhalb Wochen wird es ernst. Am Samstag, 26. Jänner, empfängt Tulln im zweiten Regionalliga-Spiel HIB Graz. „Wir sind schon voll fokussiert. Das wird eine spannende Geschichte!“