Sieg für Jakob Rauscher bei Premiere in Waidhofen

Erstellt am 22. Juni 2022 | 01:56
Lesezeit: 3 Min
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Schnellster bei der Premiere in Waidhofen: Jakob Rauscher.
Foto: privat
Jakob Rauscher feierte seinen ersten „Overall“-Sieg bei der Triathlon-Premiere in Waidhofen.
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Mit einer zweijährigen, coronabedingten Verspätung kam‘s zu Fronleichnam endlich zur Premiere: In Waidhofen wurde der „1. Thayatal Triathlon“ durchgeführt. Eingebettet zwischen dem „Eisenmann“ in Litschau und dem traditionellen Langauer Triathlon, sollte Waidhofen vor allem die „breite Masse“ an Bewegungswilligen mobilisieren.

Dabei gab‘s mit dem Langenloiser Jakob Rauscher einen Premierensieger. Zum ersten Mal konnte Rauscher eine Overall-Wertung für sich entscheiden. Er lag nach dem Schwimmen, wo die 225 Meter im Becken des Freibades absolviert wurden, an vierter Stelle, absolvierte den zweitschnellsten Rad-Split und lief im abschließenden 3,3km-Lauf die schnellste Zeit. Machte gesamt 55:17 Minuten und damit 34 Sekunden Vorsprung auf Reinhard Winter. Dieser führte bis zum Laufen, büßte mit der zweitschnellsten Laufzeit aber 1:02 Minute auf Rauscher ein. „Beim Radfahren konnte ich sein Tempo nicht ganz halten“, sagte der Sieger später. „Ich wusste aber, dass ich das Rennen beim Laufen entscheiden kann.“

Schnellster Mann nach dem Schwimmen war übrigens Martin Keiml, der im Endklassement 24. wurde. Fast zeitgleich mit Keiml absolvierte Alexander „Iron Alex“ Frühwirth das Schwimmen. Mit der viertbesten Radzeit und dem drittschnellsten Lauf komplettierte der Routinier hinter Rauscher und Winter das Siegerpodest.

Rauscher war hochzufrieden: „Auf kürzeren Distanzen ist das Tempo immer wahnsinnig hoch und es bleibt eigentlich wenig Spielraum zum Taktieren. Da ist es dann auch enorm wichtig von der ersten Sekunde an zu 100 Prozent im Wettkampf zu sein.“

Bei den Frauen war Elisabeth Winter nicht zu schlagen. Vierte nach dem Schwimmen, dazu die schnellste Rad- und Laufzeit der Damen: Machte in Summe 1:05:53 und Platz eins. Im Ziel hatte Winter 1:32min. Vorsprung auf die Zwettlerin Christina Kastner. Die Tullnerin Theresa Mistelbauer komplettierte das Podium.

Staffel ging an die Kosmopiloten

Fest in Waldviertler Hand war die Staffel bei den Männern: Die Zwettler Kosmoplioten siegten vor den Vitiser Sportfreunden. Kurioses Detail: Gregor Holzinger schwamm zunächst für die Vitiser, legte danach gleich noch einen Schwimm-Split für das Team der Straßenmeisterei Dobersberg (sechster Endrang) hin.

Laufsport
Die Kosmopiloten Zwettl mit Patrick Meidl und Michael Gaubitzer entschieden die Staffel für sich. Platz zwei ging nach Vitis – hier am Podest Stefan Schrenk und Gregor Holzinger. Dritter wurde das LTU Waidhofen-Team.
Foto: privat