Drei Neuzugänge in Thaya. Beim SCU nahm die Transferzeit Schwung auf. Zwei sind Rückkehrer.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. Januar 2020 (08:48)
Manuel Nöbauer (r.) ist zurück in Thaya.
Lobenschuss

Lange Zeit war die Übernahme des Traineramts von Stefan Eichhorn bei Thaya die einzige Neuerung, nun gab der Neo-Coach bekannt, dass mit Daniel Traxler, Dominik Koller (beide Kautzen) und Manuel Nöbauer (Martinsberg) im Frühjahr drei neue Gesichter im Kader aufscheinen werden. Der Begriff „neu“ muss in diesem Zusammenhang jedoch relativiert werden: Traxler (2013-2019) und Nöbauer (2006-2018, davon ein Jahr bei Pfaffenschlag) blicken bereits auf mehrjährige Erfahrung bei Thaya zurück. Auch Koller ist in Thaya kein Unbekannter, wie Eichhorn verriet: „Sein Vater ist ein Sponsor des Vereins und Dominik kommt aus Peigarten, einer Nachbarortschaft von Thaya.“

Von den Qualitäten Nöbauers ist Eichhorn überzeugt: „Er ist in der Defensive eine Fixgröße. Wenn er sein Potenzial abrufen kann und wir es schaffen, dass er mit dem Kopf bei der Sache ist, ist er zweifellos eine große Verstärkung.“
Auch von Traxler erhofft sich der Trainer einiges: „Er kennt den Verein und kann zu einer echten Option werden.“ Zerschlagen habe sich laut ihm hingegen die Verpflichtung eines neuen Legionärs, in erster Linie aus finanziellen Gründen: „Im Budget war das einfach nicht mehr drin.“

Große Stücke hält Eichhorn von Michael Veselsky, der dem Verein definitiv erhalten bleibt. Im Frühjahr soll Veselsky – trotz seiner acht Tore im Herbst – laut Eichhorn dem Thaya-Spiel noch mehr seinen Stempel aufdrücken: „Er kann noch viel mehr, als er im Herbst gezeigt hat. Wenn er explodiert, ist er ein 2. Landesliga-Spieler.“