Fast Bestzeit, aber: Rio, bitte warten!. Mario Bauers Chance für Paralympics lebt. Jetzt schickt ihn Coach auf den Berg.

Erstellt am 01. Mai 2015 (05:05)
NOEN, privat
Laufcoach Ronnie Smetacek (links) begleitete Mario Bauer, im Bild vor der Tower Bridge, zur WM der Versehrtensportler. Aufs Paralympics-Ticket muss er noch waren - Bauer: »Für einen Fixplatz hätt's am Sonntag der dritte Rang sein müssen.«

Im Zuge des Londoner Marathons wurde am 26. April auch die WM der Versehrtensportler ausgetragen.  Die 36.000 Marathonis hatten es auf der teils kupierten Strecke bei Windböen und kühlen 9 Grad nicht einfach. In ihren Reihen als einziger Österreicher war Mario Bauer (RC Runningcoach).

In seiner Klasse waren 14 Läufer am Start, der Jetzleser finishte in 2:41:50 Stunden – Gesamtrang sieben, nah dran an seiner Bestzeit vom Berlin-Marathon 2014 (2:39:30). Auch Coach Ronnie Smetacek war zufrieden: „Marios Form ist sehr gut. Wenn man auf vielen Kilometern ohne Konkurrenz und gegen den Wind läuft, heißt die Zeit schon ‘was!“

Steht das Abenteuer Paralympics in Rio 2016 schon? Bauer: „Das ÖLV-Limit 2:50 hab ich erreicht, muss aber noch die Quotenregelung abwarten – es gibt nur sieben Startplätze.“ Die nächsten Ziele: die Versehrtensport-Staatsmeisterschaft, ein vierwöchiges Höhentraining in St. Moritz und der Berlin-Marathon.