Erfolge bei Meisterschaft. Der Zwettler Andreas Kainz wurde als bester Waldviertler Zehnter und schnappte sich in seiner Altersklasse Bronze. Der Gasterner Martin Leirer holte Silber.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 06. September 2017 (02:40)
Die Waldviertler in Diensten des URC Langenlois konnten mit ihren Podersdorf-Leistungen zufrieden sein: Andi Kainz, Conny Krapfenbauer, Verena und Oskar Frühwirth (v.l.).
privat

Das Wetter für die Triathlon Staatsmeisterschaft in Podersdorf war von den Temperaturen eigentlich ideal – wenn da nicht der sehr starke Wind gewesen wäre, der den Sportlern vor allem beim Radfahren und Laufen alles abverlangte. Den Waldviertler Top-Athleten konnte das aber nichts anhaben. Denn die schlugen sich auf der Langdistanz (3,8km schwimmen, 180km radfahren, 42km laufen) sehr stark. Der Zwettler Andreas Kainz konnte wie bereits in Klagenfurt in unter neun Stunden finishen und landete in 8:85:44 Stunden am zehnten Gesamtrang. In seiner Altersklasse M30-34 bedeutete das Rang drei – und damit die Bronzemedaille bei der Österreichischen Meisterschaft!

„Wie in Klagenfurt bin ich das Radfahren dosiert angegangen und beim Laufen konnte ich mit der viertbesten Zeit (Anm.: 2:58:42 Stunden für den Marathon) noch viele Plätze gut machen. Das Laufen fühlte sich aber hier in Podersdorf schon nach fünf Kilometern so hart an, wie in Klagenfurt bei Kilometer 35!“, berichtet Kainz.

Zweitbester Waldviertler war der Gasterner Martin Leirer, der wenige Minuten nach Kainz, genauer gesagt in 9:09:55, die Ziellinie querte. In der Altersklasse 40-44 ergab das die Silbermedaille! „Dadurch, dass ich eine starke Schwimmzeit hinlegen konnte, habe ich am Rad etwas mehr riskiert als geplant. Dadurch wurde vor allem der zweite Halbmarathon zu einer harten Angelegenheit. Aber mentale Stärke hat einen Einbruch verhindert und ich muss mit meinem Debüt zufrieden sein“, so Leirer.

Ihr Debüt in Podersdorf gab auch die Zwettlerin Cornelia Krapfenbauer, nämlich über die Mitteldistanz (1,9km schwimmen, 90km radfahren, 21km laufen). Und dieses Debüt erledigte Krapfenbauer mit Bravour, landete in 4:42:04 Stunden an der fünften Stelle. In ihrer Altersklasse (30-34) machte das Platz drei! Dabei musste Krapfenbauer unter erschwerten Bedingungen antreten. Am Vortag wurde ihr noch das Rennrad gestohlen, daher nahm sie kurzerhand mit dem Rad ihres Vaters den Wettkampf in Angriff.

Ebenfalls über die Mitteldistanz im Einsatz waren der Dobersberger Rudolf Langsteiner (4:42:47, Gesamt-99. und Altersklassen 6.) sowie der Gasterner Joachim Mödlagl (4:49:24, Gesamt 142. und AK-32.)

Familie Frühwirth: zweimal am Stockerl

Einen schönen Erfolg landete auch Verena Frühwirth aus Kirchberg/Wild. Die Tochter des derzeit verletzten Alexander Frühwirth wurde über die Sprint- Distanz (750m/20km/5km) in 1:12:12 Stunde Zweite der Juniorinnen, während ihr Cousin Oskar Frühwirth die Olympische Distanz (1,5km/40km/10km) in 2:14:25 Stunden als Zweiter der U23-Wertung absolvierte!