Knappe Positionskämpfe. Philipp Enöckl holte sich den Sieg beim Zwettler Hamerling-Turnier, dahinter ging‘s aber knapp zu. Waidhofens Altmeister Gerhard Illner gewann die Senioren-Wertung.

Erstellt am 27. Juni 2018 (02:33)
Hochbetrieb herrschte bei der 28. Auflage des Hamleringturniers, das der Schachklub Zwettl veranstaltete.
NOEN, privat

Der Schachklub Zwettl veranstaltete das 28. Internationale Hamerling-Turnier. Organisator Peter Katzenschlager konnte 44 Schachspieler aus Niederösterreich, Oberösterreich, Wien und Tschechien begrüßen. Als Hauptpreis winkte ein Wochenende für zwei Personen im Wert von 350 Euro im Faulenzerhotel Schweighofer in Friedersbach.

Enöckl überholte noch in der Schlussrunde

Die Kontrahenten mussten neun Runden zu einer Bedenkzeit von je 15 Minuten absolvieren. Nach ausgeglichenem Turnierverlauf mit wechselnden Führungen konnte schließlich Fidemeister Philipp Enöckl (7,5 Punkte) mit einem Sieg in der letzten Runde gegen seinen tschechischen Kontrahenten Fidemeister Pavel Svanda den vor der Schlussrunde führenden Internationalen Meister Neklan Vyskocil überholen, weil dieser seinen Kampf gegen den sehenswert agierenden Lokalmatador Martin Zwettler aufgeben musste.

Mit diesem Sieg sicherte sich Martin Zwettler (7,0) hinter Enöckl den zweiten Endrang vor Vyskocil und dem Wiener FM Johann Pöcksteiner (beide 6,5).

Der 81-jährige Vorjahressieger Hubert Koller kam schlussendlich vor dem Tschechen Lubomir Silar und dem Zwettler Omer Pekmezovic auf den 5. Platz. Kategorie-Preise durften Nathan Cabala (Wien), Günther Wandl, Paul Horak (beide Zwettl), Tobias Englisch (Mistelbach), Dominik Lotz (Gmünd) und Andreas Kolm (Großpertholz) in Empfang nehmen. Den Jugendpokal sicherte sich der Eisgarner Gerald Goigitzer und den Schülerpokal holte sich der Tscheche Jiri Grausgruber.

Der Seniorenpreis ging zum wiederholten Male an den Waidhofner Altmeister Gerhard Illner.