Fünf Waldviertler beim Race Around Austria – auch für Ukraine

Erstellt am 10. August 2022 | 02:54
Lesezeit: 3 Min
Waldviertler um Schrenk & Fiedler sammeln beim Race Around Austria auch Spenden.
Werbung

Für fünf Waldviertler Radsportler fällt am Mittwoch in St. Georgen am Attergau der Startschuss für das Race Around Austria. Neben dem beim Race Around Niederösterreich mit dem Nonstop-Radfahren sozialisierten Drosendorfer Michael Kaufmann geht dabei auch wie berichtet das „Athletes for Ukraine Team Waldviertel“ um den Vitiser Stefan Schrenk, den Waldensteiner Günther Fiedler, den Oberlainsitzer Jürgen Hahn und den Zwettler Bernhard Hahn an den Start.

Letztere trafen sich am Montagabend samt dem 15-köpfigen Betreuerteam bei der Tischlerei Schrenk für die letzten Vorbereitungen, ehe es nach Oberösterreich ging. „Wir sind alle top drauf, freuen uns alle auf den Start“, schilderte Stefan Schrenk. Das Quartett war am Sonntag zur Generalprobe noch beim Einzelzeitfahren der Kosmopiloten auf der Zwettler Umfahrung am Start. Die glückte.

Das „Athletes for Ukraine Team Waldviertel“ nimmt das RAA im Viererteam in Angriff, teilt sich die 2.200km und 30.000hm. Aufgeteilt in zwei Zweierteams (Jürgen Hahn und Fiedler sowie Bernhard Hahn und Schrenk) gibt es in jedem Team einen Spezialisten für die Flach- bzw. Bergabpassagen und einen Bergfahrer.

„Wir haben im Vorfeld einen detaillierten Wechselplan erstellt, den wir versuchen werden einzuhalten. Allerdings kann dieser Plan auch auf die Rennsituation angepasst werden. Grundsätzlich wird alle 20 Minuten gewechselt und alle sechs Stunden wechseln dann die aktiven Fahrer in ein Wohnmobil, wo sie ihre Schlafpause verbringen und die anderen beiden übernehmen“, erklärt Teamchef Alexander Apolt. Auch im Betreuerteam wird gewechselt, gibt es eine Tag- und eine Nachtschicht.

Los geht es in St. Georgen im Attergau am Mittwoch um 19.12 Uhr. Damit durchquert das Team das Waldviertel sehr zeitig in der Früh. „Um 3.40 Uhr wäre geplant, dass wir in Weitra sind, um 4.45 Uhr in Eisgarn“, sagt Schrenk. Wer anfeuern will, muss also sehr früh auf den Beinen sein.

Zur sehr frühen Stunde durchs Waldviertel

„Unter Optimalbedingungen hätten wir geplant, dass wir in 65 Stunden durchkommen, also Freitagmittag finishen“, erklärt Schrenk. „Vom Wetter her dürfte es aushalten, was schon einmal gut ist.“

Das Team sammelt mit der Teilnahme Spenden für „Athletes for Ukraine“ – einerseits via Spendenbox vor Ort, andererseits online (bit.ly/3deK3oW).

Ein paar Stunden früher, nämlich schon kurz vor 15 Uhr startet Michael Kaufmann ins RAA 1500 – Originalstrecke ohne Tirol und Vorarlberg über 1.500km und 17.500hm. „Die Vorfreude ist groß, aber auch die Nervosität und der Respekt vor dem Rennen“, sagt Kaufmann, der bereits dreimal das Race Around Niederösterreich gefinisht hat und zur Vorbereitung auf das RAA 10.000km abgespult hat.

Für den Drosendorfer gibt‘s in der Heimat auch einen kurzen Zwischenstopp auf der Durchfahrt. Geplant ist dieser um 6.30 Uhr beim Gasthaus Failler.