17. Interregionaler Triathlon Langau: Vorentscheidung fiel am Rad

Erstellt am 22. Juni 2022 | 01:00
Lesezeit: 2 Min
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Die Top-3 beim Langauer Triathlon: Jan Schiebl (Mitte) siegte vor dem Ungarn Zoltan Petsuk (rechts) und Martin Mekyna.
Foto: privat
Der Kremser Jan Schiebl lieferte sich ein packendes Duell mit dem Ungarn Zoltan Petsuk. Am Rad holte er die entscheidenden Meter.
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Lange Zeit spannend verlief die 17. Auflage des Langauer Triathlons. Nach 1:59:19 Stunde lief der Kremser Jan Schiebl als Schnellster durch das Ziel. Dort hatte er 33 Sekunden Vorsprung auf den ehemaligen Langau-Sieger Zoltan Petsuk aus Ungarn. „Wir stiegen zeitgleich aus dem Wasser. Da ich wusste, dass er ein guter Läufer ist, habe ich sofort versucht, eine Lücke beim Radfahren zu schaffen. Die ersten zehn Minuten bin ich sehr hart am Rad gefahren und er ist auch relativ schnell abgerissen, somit ist meine Taktik perfekt aufgegangen“, freut sich Schiebl.

Für die 40km rund um den Langauer „Bergwerkssee“, wobei die Strecke auch ins benachbarte Tschechien führte, benötigte Schiebl 59:32 Minuten und hängte Petsuk um zweieinhalb Minuten ab. Die zweitschnellste Laufzeit (10km) hinter Petsuk, der noch zwei Minuten aufholen konnte, sollte für den 22-jährigen Kremser schließlich reichen, um erstmals in Langau zu gewinnen. „Meine Begleiter gaben mir immer ein Update über den Vorsprung, sodass ich den Vorsprung ins Ziel retten konnte“, so der Gewinner.

Spannend verlief auch der Kampf um Platz drei. Vorjahressieger Martin Leirer aus Gastern lieferte sich ein hartnäckiges Duell mit Martin Mekyna. Mit der viertschnellsten Laufzeit kam Leirer noch einmal näher ans Podest, verfehlte dieses mit einer Endzeit von 2:08:59 aber um 55 Sekunden. „Sechs Tage nach dem kräfteraubenden Landesmeistertitel über die Mitteldistanz beim Litschauer Eisenmann war das aber ein ausgezeichneter Wettkampf für mich“, sagte der Lokalmatador.

Dünn war das Teilnehmerfeld indes bei den Frauen. Nur sechs finishten über die Olympische Distanz. Am schnellsten tat dies die Ungarin Gabriella Zelinka, die nach 2:09:55 Stunden ins Ziel kam.

Den „Waldviertel Man“ über die Sprintdistanz (300m schwimmen, 20km radfahren, 3,3km laufen) entschied Felix Tiller in 51:58 Minuten für sich.