Erstellt am 14. Dezember 2016, 03:00

von Michael Salzer

Sportler des Jahres heißt: Mario Bauer. Im Lauf des Abends wurden zehn Athleten präsentiert, am Ende der Sportler des Jahres gekürt.

Auch die zweite Auflage der Waidhofner Sportgala, organisiert von der LaufTriaUnion Waidhofen, wurde wieder zum rauschenden Fest der regionalen Sportszene.

Das System zur Ermittlung des „Sportler des Jahres 2016“ ist vom Organisationsteam weiterentwickelt worden. Diesmal sind die besten Vertreter von zehn Sportarten, die im Bezirk Waidhofen von Vereinen angeboten werden, im Lauf des Abends vorgestellt und ausgezeichnet worden. Zwei Vereine ließen die Möglichkeit, ihre Top-Athleten zu präsentieren, ungenützt verstreichen.

Als Überraschung des Abends wurde ein besonders engagierter Mann geehrt: Erich Scharf – der LTU-Obmann ist seit 17 Jahren als „Mastermind“ des Waidhofner Stadtlaufs aktiv – bekam für seine Verdienste das Silberne Ehrenzeichen der Stadtgemeinde Waidhofen. Bei der Überreichung sagte Bürgermeister Robert Altschach: „Gottseidank gibt es noch solche Leute wie dich, die können wir in Waidhofen wirklich gut brauchen.“ Erich Scharf schickte die Komplimente prompt retour: „Immer dann, wenn ich was brauche, kann ich mich auf euch, auf die Gemeinde, verlassen. Außerdem habe ich ein tolles Team hinter mir, werde perfekt unterstützt.“

Bauer macht keinen Leistungssport mehr

Weitere Sonderpreise gingen an die Neue Mittelschule Waidhofen (Mannschaft des Jahres) für Rang drei beim Bundes-Finale der Handball-Schülerliga, die Freiwillige Feuerwehr Waidhofen (Verein des Jahres) für die Unterstützung bei vielen Veranstaltungen sowie an Rudi Langsteiner (Aufsteiger des Jahres) für die Qualifikation zur Ironman-WM auf Hawaii.

Nach der Vorstellung der zehn Kandidaten kam es zur Publikumswahl, im dritten Showblock um Mitternacht wurde letztlich der Sportler des Jahres präsentiert: Mario Bauer, der Laufsportler aus Vitis ist beim paralympischen Marathon in Rio auf Rang fünf gelandet, gewann mit 153 Stimmen klar vor Bianca Zuba (69) und Georg Süß (31). „Eine schöne Anerkennung“, freute sich Mario Bauer im NÖN-Gespräch. Auch eine schöne Motivation für künftige Trainingseinheiten? „Nein, das ist vorbei. Ich habe mit dem Leistungssport aufgehört und genieße jetzt einmal die Ruhe.“ Schließlich sei es nicht so einfach, ein höheres Ziel als Platz fünf bei Olympia zu finden…