Leirer drittbester Österreicher bei Ironman Age Group. Nach einer gut verlaufenen Saison startete Martin Leirer mit großen Ambitionen bei der WM in Nizza. Trotz der verpassten angepeilten Top-10 Platzierung konnte er zufrieden sein.

Von Tanja Richter. Erstellt am 11. September 2019 (02:05)
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Stolz präsentiert Martin Leirer seine Finisher-Medaille von der Age Group-WM in Nizza.

Nach 2015 fand die 70.3 Ironman Age Group-Weltmeisterschaft wieder in Europa, in Nizza (Frankreich), statt. An die 6000 Sportler, darunter auch 62 Athleten aus Österreich stellten sich der ultimativen Herausforderung.

Mit dabei auch der Gasterner Martin Leirer. „Es war ein unbeschreibliches Erlebnis. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden,“ resümierte er die Weltmeisterschaft. Mit Platz 17 von über 550 Startern in der Altersklasse der 45 bis 49-Jährigen, gleichbedeutend mit der drittbesten Zeit aller teilnehmenden Österreicher konnte Leirer seine gute Form auch bestätigen.

Aufgrund seiner guten Vorbereitung hatte er sich als Ziel zwar die Top 10 vorgenommen, „doch das Niveau war enorm“.

Leirer startete mit einer passablen Schwimmleistung. Für die 1900m Runde im Mittelmeer benötigte er 32:32min (177. Schwimmzeit). Bei der extrem hügeligen Radstrecke konnte sich der Gasterner rasch vorarbeiten. Vor allem der 9km lange Anstieg „Col de Vence“ mit 600 Höhenmetern verlangte den Sportlern alles ab. Nach 92km wechselte Leirer bereits an der neunten Stelle seiner Klasse. Nun stand noch der 21,1km-Lauf entlang der legendären „Promenade des Anglais“ zwischen Meer und Palmen am Programm.

Tausende Zuschauer an der Strecke unterstützten die Athleten und treiben sich regelrecht voran. „Ich habe beim Laufen ein sehr gutes Gefühl gehabt und bin den Kilometer konstant um 4:10 Minuten gelaufen. Leider reichte diese Pace nicht, um den Top 10-Platz zu halten,“ erklärte Leirer. Kontinuierlich verlor er am Halbmarathon an Boden – Platz 17 nach 4:44.06 Stunden