LTU-Lauffeuer brennt seit 15 Jahren. Bei größtem W4-Sportevent 44.670 Euro gespendet. 12. Benefizlauf für Familie Apfelthaler & Pflegeheim.

Von Petra Suchy. Erstellt am 14. Mai 2015 (05:15)
NOEN, Petra Suchy
Seit 15 Jahren ballt der LTU Waidhofen für den Stadtlauf die Fäuste. Der Bewerb ist mit über 1.300 aktiven Startern seit langem das teilnehmerstärkste Sportevent im oberen Waldviertel.

Die ersten 20 Jahre hat der Waidhofner Stadtlauf hinter sich. Angezählt wird am 29. Mai aber nicht nur das dritte Jahrzehnt eines Ausnahme-Sportevents, sondern auch sein 15. Jahr unter der Federführung des LTU Waidhofen.

Ohne das Engagement von LTU-Obmann Erich Scharf und seinem Team wäre die Erfolgsstory des Waidhofner Stadtlaufs –  im Vorjahr mit über 1.300 aktiven Startern – wohl eine andere. 2001 übersiedelte der Lauf als Teil des W4-Cups von der Leichtathletik-Anlage ins Stadtzentrum. 2004 setzte der LTU die Idee eines Benefizbewerbs um, wodurch seit damals insgesamt 44.670 Euro gespendet werden konnten. 2010 kamen dann noch die Schülerbewerbe dazu, die im Vorjahr mit 494 Startern aus 30 Klassen für einen sensationellen neuen Rekord sorgten.

Kleinere Prämie, dafür Geld fürs Pflegeheim

„Da ist uns im Vorjahr das Geld ausgegangen“, erinnert sich Erich Scharf, dass er nochmals bei den Sponsoren hatte anklopfen müssen. „Zwölf Klassen haben vollzählig teilgenommen und sich somit eine 100-Euro-Prämie verdient. Wir haben 2.850 Euro allein für die Kids ausgeschüttet.“ Heuer wird diese Prämie daher auf 50 Euro angesetzt. Immerhin soll der Schwerpunkt des Events auf der sozialen Komponente des Benefizlaufs liegen.

Die Summe aus Benefizlauf-Startgeldern, Firmen- und Gruppenspenden geht heuer übrigens an die vierköpfige Familie Apfelthaler aus Pfaffenschlag, die seit April ohne die an Krebs verstorbene Mutter auskommen muss, sowie an das Pflegeheim Waidhofen. – Letzteres ist nach dem Kolping-Wohnhaus die zweite Institution, die von den Benefizgeldern profitiert.

„Das Pflegeheim beteiligt sich seit 2004 aktiv mit einer großen Mitarbeiterschar und trägt somit immer wesentlich zum positiven finanziellen Ergebnis bei“, weiß Rudi Cerny. Heuer wolle man einen Beitrag zurückgeben. Mit dem Geld wird ein spezieller Multifunktions-Therapiestuhl angekauft, den die Krankenkasse nicht finanziert.