Zwei Gegner gesperrt. Der UFC St. Peter/Au muss in Waidhofen auf Verteidiger Mostböck und Stürmer Stradner verzichten.

Von Michael Salzer. Erstellt am 30. September 2014 (09:58)
Ein echter Spätsommer-Kick. Zumindest waren einige rassige Zweikämpfe zu sehen, doch der SV Würmla und der SV Waidhofen (rechts: Manuel Eichler) trennten sich nach faden 90 Minuten mit einem für beide Seiten zufriedenstellenden Remis.
NOEN, Wolfgang Stritzl

WAIDHOFEN - ST. PETER/AU 0:0. Vom SV Waidhofen scheint zurzeit ein böser Fluch auszugehen: Zuvor haben die Torjäger Mario Konrad (Leobendorf) und Frank Egharevba (Würmla) in den Partien gegen die Waldviertler frühzeitig Rot gesehen. Nun fehlen dem kommenden Gegner schon im Vorhinein zwei Leistungsträger: Verteidiger Martin Mostböck und Stürmer Stefan Stradner wurden beim überraschenden 1:1-Remis des UFC St. Peter in Leobendorf ausgeschlossen und sind gesperrt.

Das Spiel in Leobendorf bot den Zusehern einiges: In Minute 27 vergab Stradner einen Elfer – und in der Nachspielzeit verursachte derselbe einen Penalty, der letztlich aber nicht im Torjubel endete. „Ich schätze die Frau Bollenberger sehr, aber die Entscheidung zum Elfmeter war falsch“, merkte St. Peter-Trainer Günter Zach an.

Pranjic trainiert wieder mit: „Einsatz offen“

„Natürlich wollen wir daheim gleich einen Dreier nachlegen“, betonte SVW-Trainer Helmut Lamatsch. In Würmla rückte er mit einer 4-2-3-1-Formation an. Matthias Hauer fehlte wegen einer Knöchelverletzung, für ihn rutschte Daniel Meyer in die Startelf. Michael Meixner ging wegen Übelkeit nach einer Stunde raus. Beide Stammspieler werden mit hoher Wahrscheinlichkeit bis Freitagabend wieder fit. Außerdem gibt es positive Signale im mysteriösen Fall Pranjic: Der im vorigen Spieljahr so starke „Sechser“ des SV Waidhofen trainiert wieder. Doch Helmut Lamatsch bremste allzu hohe Erwartungen: „Ob er auch spielen kann, ist völlig offen und wird kurzfristig entschieden.“
 

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