Ducks mit Albtraum in Attnang-Puchheim. Die ersten zwei Spiele der ABL-Finals gingen verloren. Nun müssen die Ducks daheim den Kopf aus der Schlinge ziehen.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 30. August 2016 (08:22)
In der Verfolgerrolle. Jan Alteneder (r.) und die Diving Ducks wollen die Attnang-Puchheim Athletics noch abfangen.
Zottl

Nach den ersten zwei Auswärtsmatches der ABL-Finals stehen die Wiener Neustädter Diving Ducks bereits gehörig unter Zugzwang. Vor allem im ersten Match zeigten die Attnang-Puchheim Athletics den Ducks, wo es lang geht – 0:14, aus der Sicht der Wiener Neustädter ein ernüchterndes Ergebnis. „Es waren einfach defensive Unzulänglichkeiten dabei. Wir rätseln selbst, wie das passieren konnte“, konnte sich Ducks-Obmann Raimund Amon zuletzt auf eine sichere Abwehr verlassen.

Auch im zweiten Spiel in der Pucheimer Au konnten die Ducks keinen vollen Erfolg anschreiben. Nach hartem Kampf gingen die Diving Ducks mit 4:7 erneut als Verlierer vom Platz. „Das war einkalkuliert, weil sie einen sehr starken Import Pitcher haben. Es ist schwer ein 0:14 aus den Köpfen zu kriegen, da hätte es gutgetan das zweite Spiel zu gewinnen“, meint Amon. „Wir wollten hier zumindest mit einem Split (Anm.: ein Sieg und eine Niederlage) nach Hause fahren“, verrät Amon.

In der Best-of-seven-Finalserie stehen die Wiener Neustädter vor heimischer Kulisse damit bereits unter Zugzwang. Am Samstag steigt am Ducksfield ab 13 Uhr ein Doubleheader. Verlieren die Wiener Neustädter beide Spiele, ist die Serie bereits vorbei und die fünfte Finalniederlage besiegelt. Wenn die Wiener Neustädter Enten zumindest einmal anschreiben können, geht es am Sonntag (14 Uhr) in ein fünftes Spiel. „Wir werden alles probieren und wollen daheim das Momentum wieder zu unseren Gunsten drehen“, glaubt Amon weiter an den ersten Titel der Vereinshistorie.