Der bronzene Timo aus Wiener Neustadt. Größter Karriereerfolg für Timo Hammarberg. Mit Partner Tim Berger sicherte er sich bei der U18-EM den dritten Platz.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 15. September 2021 (02:08)
Timo Hammarberg
Timo Hammarberg (r.) holte sich mit Tim Berger bei der U18-Europameisterschaft in Slowenien die Bronzemedaille. Für das Duo ist es der bisher größte Karriereerfolg.  
CEV

Der Wiener Neustädter Timo Hammarberg und der Wiener Tim Berger (Sohn von Olympiastarter Nick Berger) zählen zu den vielversprechendsten Nachwuchshoffnungen im heimischen Beachvolleyball. Das bestätigte die Paarung in dieser Saison mit den Österreichischen Meistertiteln in der Altersklasse U19 und U21.

Auch in der Allgemeinen Klasse stellten sich erste nationale Erfolge ein, so gewannen die Youngsters das Pro80-Turnier in Greifenstein und wurden bei der prestigeträchtigen Wolfurttrophy Fünfter. „Bei der Staatsmeisterschaft sind wir knapp gegen die späteren Drittplatzierten ausgeschieden“, schildert Hammarberg, der sich mit seinem Partner nun auch über den internationalen Durchbruch freuen durfte. Bei der Europameisterschaft im slowenischen Ljubljana gewannen die beiden Österreicher Bronze.

„Das Ziel war das Viertelfinale.“
Mit der Bronzemedaille bei der U18-Europameisterschaft konnte Timo Hammarberg mit Partner Tim Berger die eigenen Erwartungen übertreffen.

„Das Ziel war das Viertelfinale“, erzählt Hammarberg. Doch schon in der Gruppenphase war ersichtlich, dass mehr möglich ist. Berger/Hammarberg beendeten die Gruppe mit Israel, Polen und Zypern am ersten Platz. Im Achtelfinale gab es dann einen Sieg gegen die an Nummer eins gesetzten Slowenen. Im Viertelfinale wartete das nächste Hammerlos.

Doch auch Titelverteidiger Ukraine war kein Stolperstein. In der Vorschlussrunde ging es dann gegen jenes Team aus Polen, das Berger/Hammarberg in der Gruppenphase noch knapp besiegt hatten. Doch im Halbfinale revanchierten sich die Polen mit einem knappen Drei Satz-Sieg. Auch im Spiel drei sah es im dritten Durchgang so aus, als ob die beiden Österreicher als Verlierer vom Platz gehen, lagen bereits mit 1:8 im Rückstand.

„Doch wir konnten das Spiel mit 15:11 noch für uns entscheiden“, schaffte Hammarberg mit seinem Partner noch die Wende.
Viel Zeit zum Feiern hatte Hammarberg aber nicht, denn nun drückt er wieder die Schulbank im BG Babenbergerring, wird dort im Frühjahr seine Matura ablegen und nebenbei ein Leistungsträger bei VCU Wr. Neustadt in der 2. Bundesliga sein. Die Saison beginnt am 25. September mit einem Gastspiel bei den Roadrunners. Am 26. geht es im Cup gegen Sokol.