Mathias Seiser reist mit breiter Brust in die Kurstadt

Erstellt am 17. August 2022 | 02:17
Lesezeit: 2 Min
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Mathias Seiser (2.v.l.) jubelte bei der Wolfurt-Trophy mit Partner Moritz Kindl über Silber. Nun geht es zu den Saisonhighlights nach Baden.
 
Foto: Wolfurt-Trophy
Der Bad Fischauer Mathias Seiser eroberte bei der Wolfurt-Trophy die Silbermedaille. Nun soll es beim World Tour-Stopp in Baden in das Hauptfeld gehen. Bei der „Staats“ soll eine Medaille her.
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Mit einem riesigen Erfolgserlebnis geht es für Mathias Seiser zum Doppelpack nach Baden (World Tour und Staatsmeisterschaft). Der Bad Fischauer erreichte bei der Wolfurt-Trophy mit Partner Moritz Kindl das Endspiel. „Das ist das prestigeträchtigste Turnier auf der Österreich-Tour. Das Finale war unser großes Ziel, das haben wir mit unserem konstanten Spiel auch erreicht.“

„Das Stadion musste beim Finale gesperrt werden, weil es schon überfüllt war. Es herrschte Länderspielstimmung. Alle Fans waren auf unserer Seite.“
Mathias Seiser über die Stimmung in Wolfurt

Im Finale setzten sich die Schweizer Heidrich/Dillier knapp mit 2:1 durch. „Das Stadion musste beim Finale gesperrt werden, weil es schon überfüllt war. Es herrschte Länderspielstimmung. Alle Fans waren auf unserer Seite. Was hier auf die Beine gestellt wird, ist sensationell.“

Davon ließ sich Adrian Heidrich (Olympia-13. in Tokio) nicht beeindrucken. Der 2,07-Meter-Koloss entschied das Goldmatch am Block quasi im Alleingang zugunsten der Eidgenossen. „Nach unserem jüngsten vierten Platz auf der World Tour in Polen spielen wir wieder mit einer richtig breiten Brust. Es geht locker von der Hand“, geht Seiser optimistisch in die Saisonhighlights im südlichen Niederösterreich. Für das Future-Turnier der World Tour müssen Seiser/Kindl durch die Qualimühle. Eine Woche danach gehören sie bei der Staatsmeisterschaft wieder zu den heißen Medaillentipps.