Gold Nummer zwei. Österreich setzte sich in Madrid zum fünften Mal in Folge die EM-Krone auf. Mittendrin, statt nur dabei: Martina Beisteiner.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 19. September 2017 (02:20)
Holly Kellner
Wieder Gold. Die Kirchschlagerin Martina Beisteiner (hinten, 3.v.l.) und das Flagfootball-Team sind von der europäischen Konkurrenz nicht zu schlagen.

Die Medaillensammlung der Kirchschlagerin Martina Beisteiner ist um eine Goldene reicher – WM-Bronze 2014, EM-Gold 2015, WM-Silber 2016 und nun EM-Gold 2017.

Götzner
Martina Beisteiner holte wie 2015 Gold bei der EM.

Für Österreichs Damen ist es bereits der fünfte EM-Triumph in Serie. In den Gruppenspielen holte das Team rund um Defensive Back Beisteiner sieben Siege, musste sich nur Tschechien beugen. Für diese Pleite revanchierten sich die rot-weiß-roten Damen im Halbfinale, schickten den Nachbarn mit 33:6 nach Hause, um dann im Endspiel im Prestigeduell auf Deutschland zu treffen. In einem hart umkämpften Spiel gerieten die Österreicherinnen zunächst in Rückstand, feierten aber ein Comeback und holten schlussendlich einen 40:34-Erfolg.

Das nächste Ziel für Vienna Viking Beisteiner und ihre Teamkolleginnen steht 2018 an, da soll die dritte WM-Medaille en suite geholt werden.