Grand Prix war keine Eintagsfliege. Motorsport / Martin Bauer startet nach seinem GP-Debüt beim Finale der Motorrad-Weltmeisterschaft am 10. November in Valencia.

Erstellt am 23. September 2013 (08:32)
NOEN
Wiederholung. Martin Bauer kann sich und sein Team beim Grand Prix-Finale in Valencia rehabilitieren. Remus Racing Team
Von Michael Weller

Nach seinem Sturz und dem daraus resultierenden letzten Platz beim Grand Prix in Brünn vor einigen Wochen stand die weitere Zukunft von Martin Bauer und seinem Remus Racing Team in der MotoGP-WM in den Sternen. Seit wenigen Tagen steht fest: Das Team darf beim WM-Finale in Valencia an den Start gehen.

Die Grand Prix-Kommission hat dem Wild Card-Antrag des Claiming Rule-Teams stattgegeben und zusätzlich noch fünf weitere Auftritte in der Königsklasse des Motorradsports genehmigt. „Es ist schön, dass wir unsere Performance schon jetzt in Valencia erneut präsentieren können“, freute sich Martin Bauer, „das MotoGP-Finale gibt uns die Möglichkeit, unsere Vorstellung zu wiederholen, nachdem der Auftakt mit dem Sturz doch sehr unglücklich gelaufen ist.“

2014 will sich die Mannschaft dann mit fünf weiteren Wild Card-Einsätzen in der Königsklasse etablieren. Auf dem Plan stehen die Rennen in Assen (Niederlande), auf dem Sachsenring (Deutschland), Brünn (Tschechien), Misano (Italien) und auf einer Strecke in Spanien. „Mich freut die Entwicklung sehr, denn die Akzeptanz zeigt, dass wir bei unserem Debüt doch sehr viel richtig gemacht haben. Man nimmt uns ernst“, so Martin Bauer. Dies zeigt auch die Einladung zu den offiziellen Tests in Valencia im Anschluss an das Grand Prix-Finale.