Gustenau schrammt am Podest vorbei. Gustav Gustenau erzielte bei Junioren-EM zwei persönliche Bestleistungen. Zu Bronze reichte es dennoch nicht ganz.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 04. Juli 2017 (02:22)
Beim Reiten musste Gustav Gustenau zwei Abwürfe in Kauf nehmen. Ein Mitgrund, warum trotz guter Leistung am Ende nur Blech blieb.
privat

Bei der Junioren-EM in Barcelona (bis 21 Jahre) kämpften die größten Nachwuchshoffnungen Europas um die Medaillen. Dabei sprach Österreichs Fünfkampf-Nummer-eins Gustav Gustenau ein gewaltiges Wörtchen mit, verpasste als Vierter das Podest hauchdünn. Der Bundesheer-Sportler zog als Sechster seiner Qualigruppe problemlos ins Finale der besten 36 ein. Dort mischte der 20-Jährige von Beginn weg um die Spitzenpositionen mit.

Im Schwimmen erzielte Gustenau in 1:56,91 eine neue persönliche Bestleistung und wurde Dritter. Mit einer Fechtbilanz von 23:12-Siegen ging der Wiener Neustädter als Vierter ins Springreiten, wo er zwei Abwürfe verzeichnete. Trotz neuer persönlicher Bestleistung im Combinded aus Laufen und Schießen, fehlten schlussendlich vier Sekunden auf die Medaillen. „Die Freude überwiegt“, war es für Gustenau nach Silber bei der Jugend-EM 2015 der größte Erfolg auf internationaler Bühne. Nach einem zehntägigen Trainingsblock in Paris geht es für Gustenau mit der Europameisterschaft der allgemeinen Klasse in Minsk weiter (17.-24. Juli).