Im Spitzenspiel gegen Hypo keine Chance. Handball / Die Wiener Neustädter WHA-Damen unterlagen dem Serienmeister im ersten Aufeinandertreffen klar mit 19:35.

Erstellt am 28. Januar 2014 (23:59)
NOEN, Weller
Klare Sache. Im Spitzenduell der letzten WHA-Runde mussten sich Carina Stockhammer (l.) und die Damen des ZV McDonald's Wiener Neustadt dem Favoriten Hypo NÖ geschlagen geben.
Von Michael Weller

HYPO NÖ 1 - ZV MC DONALD‘S WIENER NEUSTADT 35:19 (20:9). ZV-Obmann Stefan Koloszar ist enttäuscht. Viel hatte sich die Truppe von Marina Budecevic gegen die Profis aus der Südstadt vorgenommen, man wollte den haushohen Favoriten alles abverlangen. Doch es scheiterte an der praktischen Umsetzung. Wieder einmal erwies sich die Championsleague-Mannschaft als eine Nummer zu groß und zeigte den bis dahin ungeschlagenen Neustädterinnen, dass nach wie vor kein Weg an Hypö NÖ vorbeiführt. „Wir hatten doch gehofft, die Profitruppe etwas mehr ärgern zu können“, so Koloszar nach der Partie, „es gibt aber keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Es war von Anfang an zu spüren, dass Hypo uns durchaus ernst nimmt und auch einen gewissen Respekt vor unseren bisherigen Leistungen hatte.“ Trotz einer starken Mannschaftsleistung und schön herausgespielten Aktionen reichte es nur für 19 Tore – bei 35 Gegentreffern. Eine Leistung, die Lisa Heidinger und Co. punktegleich mit Hypo auf Platz zwei liegen lässt. „Nun heißt es, schnell den Kopf wieder frei zubekommen“, so Trainerin Marina Budecevic.

NOEN, Weller
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ZV MC DONALD‘S WIENER NEUSTADT - MURPIRATEN GRAZ 37:18 (18:7). Nur zwei Tage später war der Kopf auch wieder frei, gegen die Grazerinnen war die Topform schnell gefunden und Wiener Neustadt konnte in gewohnter Manier den Nachwuchs einsetzen und den Stammspielern eine wohlverdiente Pause gönnen. Weiter geht es in der WHA am 15. Februar gegen den SSV Dornbirn Schoren, gespielt wird auswärts ab 19 Uhr. Die Woche darauf stehen wieder zwei Spiele am Programm: Am 22. Februar in der Meisterschaft gegen Korneuburg und einen Tag später im Cup gegen die MGA Fivers.