„Kev“ fährt davon. Kevin Reiterer schlägt in Dubai zurück. Mit Grand Prix-Sieg ist er in der WM-Wertung wieder dabei. Nur 13 Punkte fehlen auf‘s Podest.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 28. November 2017 (02:44)
APB/Vittorio Ubertone
Der Bad Fischauer Kevin Reiterer (M.) holte sich beim Grand Prix in Abu Dhabi den Sieg vor dem Belgier Quentin Bossche (l.) und dem Esten Marteen Manni.  

Im Frühjahr ging der Saisonstart für Kevin Reiterer ordentlich in die Hose. Nach einem Doppelnuller zum Auftakt in Porto Cesareo und mageren 20 Punkten in Vieste war der 25-Jährige in der WM-Wertung abgeschlagen. Bei der dritten Station in Dubai schlug der Bad Fischauer aber zurück, holte sich den Grand Prix-Sieg und ist in der Gesamtwertung wieder in Schlagdistanz zu den Podestplätzen.

Im ersten Lauf in den Vereinigten Arabischen Emiraten feierte Reiterer einen Start-Ziel-Sieg vor dem derzeitigen Gesamtleader Quentin Bossche. Der Belgier zog im zweiten Rennen auf und davon, dahinter setzte sich Reiterer gegen einen seiner Dauerrivalen, Jeremy Poret, durch. Am letzten Tag kam der Österreicher mit Sturm, sowie prallenden, meterhohen Wellen, am besten zurecht. „Hier geht es um pures Rennfahren, mentale Stärke und rohe Kräfte und genau das liebe ich am Jetski fahren“, war Reiterer überglücklich.

Für seine zwei Laufsiege und einen zweiten Rang kassiert Reiterer 70 Punkte. In der WM-Tabelle belegte er hinter Bossche (130), Mikael Poret (106) und Jeremy Poret (103) mit 90 Punkten Rang vier. Vom 18.-20. Dezember gehen die letzten drei Rennen in Sharjah (Vereinigte Arabische Emirate) über die Bühne. Der Sieger kassiert jeweils 25 Punkte. 75 Zähler sind rechnerisch also noch aufzuholen.