Kevin Reiterer ist nach Knie-OP zurück am Ski

Erstellt am 03. August 2022 | 02:12
Lesezeit: 2 Min
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Nach seiner verletzungsbedingten Zwangspause raste Kevin Reiterer bei der Europameisterschaft in Polen als Gesamtzweiter auf das Siegerpodest.
 
Foto: Foto: kevracing
Kevin Reiterer fährt beim Comeback gleich wieder auf das Stockerl: Platz zwei bei EM.
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Es war keine einfache Zeit für Jetski-Ass Kevin Reiterer. Rund um den Jahreswechsel verletzte sich der Bad Fischauer am Knie, musste im Februar auf den OP-Tisch. Es folgten Monate abseits des Wassers. „Es kommt, wie es kommen soll. Es war gut, eine Pause einzulegen. Körper und Gedanken zurücksetzen, von dem ständigen Höchstleistungsniveau runterzukommen und sich nur auf sich selbst und seinen Körper zu konzentrieren“, kommentiert der mehrfache Weltmeister, der kommende Woche seinen 30. Geburtstag feiert.

Ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk machte sich Reiterer bei der EM in Polen. Die ersten beiden Rennen gingen an den Niederösterreicher. Ein technisches Problem im dritten Lauf (Platz 18) warf ihn zurück. Mit Rang zwei zum Abschluss sicherte sich Reiterer trotzdem noch den zweiten Platz in der Gesamtwertung hinter dem Franzosen Raphael Maurin.
„Dankbar, wieder Rennen zu fahren. Schwer zu beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn man in seiner Zone ist und einfach Gas gibt. Es fühlt sich auf jeden Fall gut an.“ Die Rennen in Polen waren auch die erste Station der heurigen Triple Crown-Serie. Weiter geht‘s von 7. bis 9. Oktober in den USA.