Reiterer zurück am Thron

Erstellt am 19. Januar 2022 | 02:10
Lesezeit: 2 Min
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Kevin Reiterer jubelte über seinen Sieg beim King‘s Cup. Der 29-Jährige gewann das Rennen in Thailand zum dritten Mal nach 2008 und 2015.
Foto: kevracing
Seit 2015 musste Kevin Reiterer auf einen Sieg beim King‘s Cup warten. Jetzt ist er wieder der König der Jetski-Welt.
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Lange musste Kevin Reiterer auf seinen dritten Sieg beim King‘s Cup warten. Erstmals seit 2015 stemmte der Bad Fischau-Brunner beim prestigeträchtigsten Jetskirennen der Welt die Siegestrophäe in die Luft. „Ich kann es noch nicht fassen. Diese Möglichkeit blieb mir lange verwehrt. Doch dieses Jahr konnte ich mein Bestes zeigen und mir den Titel sichern“, war Reiterer nach dem Erfolg fast sprachlos.

Reiterer nutzt Fehler des Konkurrenten

Die insgesamt vier Wertungsläufe in den schweren Gewässern vor der Küste Thailands waren an Spannung kaum zu überbieten. Reiterer führte zur Halbzeit dank eines ersten und eines zweiten Platzes knapp vor dem Belgier Quinten Bossche (Belgien) und Raphael Maurin (Frankreich). Bossche kristallisierte sich vor dem letzten Lauf als härtester Konkurrent Reiterers heraus.

Der Belgier übernahm dann im entscheidenden vierten Rennen auch sofort die Spitze, während sich Reiterer erst in der dritten Runde auf den zweiten Rang nach vorne kämpfte. Ein erster Platz hätte Bossche zum Gesamtsieg gereicht, doch dann passierte ein fatales Missgeschick. Der Belgier verlor in einem Wellental seinen Ski und stürzte. Reiterer wich seinem schwimmenden Konkurrenten im letzten Moment aus und fuhr anschließend ungefährdet zu seinem dritten Erfolg beim King‘s Cup.

Seinen ersten Trimuph in Thailand vollbrachte Reiterer im Jahr 2008 im zarten Alter von 16 Jahren. Sieben Jahre später folgte der zweite Coup und nun der dritte Streich. Für den Sportwissenschafter ein besonderer Moment. Durch den dritten Erfolg übertrifft er auch den US-Amerikaner Jeff Jacobs, der beim King‘s Cup zweimal siegte und Reiterers großes Kindheitsidol war.