Matti Waldner: Fußspitze vorne. Der Katzelsdorfer Matti Waldner holte sich beim Koasalauf in Tirol den Sieg. Im Zielsprint kochte er die gesamte nationale Spitze ab.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 14. Februar 2017 (04:19)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Der Katzelsdorfer Matti Waldner (M.) war beim Koasalauf nicht zu schlagen, verwies Max Hauke (l.) und Tobias Habenicht auf die Plätze.
zVg

Der Koasalauf in Tirol ist neben dem Dolomitenlauf das größte und prestigträchtigste Volkslanglauf-Event Österreichs. Den Sieg sicherte sich am Wochenende überraschend der 20-jährige Katzelsdorfer Matti Waldner.

Bei der 45. Auflage des Koasalaufs in Sankt Johann war nahezu die gesamte nationale Spitze am Start – Formaufbau für die bevorstehende Weltmeisterschaft im finnischen Lahti. Beim Volkslauf in Tirol waren 28 Kilometer in der klassischen Technik zu laufen. Das Rennen gestaltete sich extrem flott. Mit einem Stundenmittel von 24 Kilometer pro Stunde, beziehungsweise einer Stunde und zehn Minuten, kam die Führungsgruppe auf die Zielgerade. Dort mobilisierte Waldner im Sprint die meisten Reserven, siegte vor Olympiastarter und WM-Teilnehmer Max Hauke und Tobias Habenicht.

Der Piestinger Felix Deiser belegte Platz sieben. Das Ergebnis für die SVG Hohe Wand rundete Jonas Huber ab, der sich für ein tolles Rennen in der Juniorenklasse mit dem Sprung aufs Podium belohnte. Der Youngster belegte Rang drei.