Julia Mayer holte Edelmetall in Innsbruck. Julia Mayer läuft zu Gold und zu Bronze bei den Staatsmeisterschaften.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 30. Juli 2019 (02:20)
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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Julia Mayer obenauf während ihre Konkurrenz an der Bad Fischauerin über 5.000 Meter zerbrach.

Quer durch das ganze Land und dort trotzdem ein bisschen heimisch – die Bad Fischau-Brunnerin Julia Mayer fühlt sich in Innsbruck offensichtlich richtig wohl. Nach ihrem Erfolg bei den Crosscountry-Meisterschaften im März, kommt sie auch am vergangenen Wochenende mit Medaillen nach Hause. Über 5.000 Meter war sie an diesem Tag nicht zu schlagen.

„Vorab wusste ich bereits, wenn ich meine Form bestätige, dass ich zur WM fahren werde.“ Julia Mayer über ihre Nervosität 

„Ich wollte eigentlich etwas schneller laufen. Das war unter den Umständen alleine nicht möglich“, analysiert Mayer ihre Zeit von 16:37 Minuten. „Ich weiß, dass viel mehr geht. Vorab wusste ich bereits, wenn ich meine Form bestätige, dass ich zur WM fahren werde. Das hat einen Teil zu meiner sehr großen Nervosität beigetragen“, so Mayer weiter.

Am Folgetag ging die Bad Fischau-Brunnerin „spontan“ über 1.500 Meter an den Start. „Mein Trainer und ich haben diese Entscheidung getroffen, weil die 5.000 Meter nicht schnell waren“, verrät Mayer. Mit Bronze über diese ungewohnte Distanz, überraschte die Bad Fischau-Brunnerin sich selbst auch ein wenig: „Ich freue mich riesig über meinen vierten Titel bei den Staatsmeisterschaften und über die Bronze Medaille.“ Langfristiges Ziel bleibt ein Final-Startplatz bei einer EM.