SC Wiener Neustadt: Aus in Wolfsberg. Die Blau-Weißen aus Wiener Neustadt mussten sich beim WAC mit 2:3 geschlagen geben.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 28. Oktober 2014 (20:58)
Wiener Neustadt-Trainer Heimo Pfeiffenberger.
NOEN, APA/Herbert Neubauer
Auswärts beim WAC – da war doch etwas: Wiener Neustadt feierte bei den Kärntnern im August den letzten Sieg in der Bundesliga. Gute Vorzeichen also, um die Niederlagen der vergangenen Wochen vergessen zu machen.

Heimo Pfeifenberger stellte im Vergleich zur Austria-Partie am Samstag um, schenkte unter anderem erstmals Adam Susac das Vertrauen.

Ranftl glich frühe WAC-Führung aus

Die Anfangsphase gehörte den Wolfsbergern. Nach ersten Fangübungen für Neustadt-Keeper Domenik Schierl durfte der WAC erstmals jubeln. Der Legionär Simon schloss eine Kombination sehenswert ab.

Wiener Neustadt war bemüht, gute Chancen waren aber Mangelware. Am Zwanziger war zu Beginn Schluss – dann kam die 37. Minute. Reinhold Ranftl glich nach einem schönen SC-Konter zum 1:1 aus.

Kurz vor der Pause gab es mehr Action in den Strafräumen: Ein Zulj-Freistoß landete am Aluminium, kurz zuvor drosch Tieber den Ball über den Kasten.

Blau-Weiße Schlussoffensive ohne Erfolg

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber am Drücker – und gingen auch in Führung: Stefan Schwendinger überwindet mit einem abgefälschten Freistoß die Führung.

Der SC fightete sich zurück. Dobras Freistoß, Mimm Kopfball lautete die Vorgeschichte zum Tieber-Ausgleich. Kurz vor Schluss fälschte allerdings Christian Deutschmann eine Standfest-Hereingabe zur WAC-Führung ab.

Wiener Neustadt antwortete mit einer Offensivattacke – sie brachte nichts ein. Wiener Neustadt scheitert durch die 2:3-Niederlage im Cup-Achtelfinale. Am Samstag wartet für den  SC das schwere Heimspiel gegen Grödig.

Stimmen zum Spiel:

Dietmar Kühbauer (Trainer WAC): "Wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht. Wir haben die Partie in beiden Hälften beherrscht, uns aber durch Leichtsinnigkeiten in Bedrängnis bringen lassen."

Heimo Pfeifenberger (Trainer SC Wiener Neustadt): "Ich glaube, das Spiel war komplett ausgeglichen. Wir sind zweimal zurückgekommen, das wäre auch nach dem 2:3 möglich gewesen, denn die Attacke an Tieber war sicher ein Elfer" (Anm.: der Schiedsrichter hatte in Minute 80 auf Schwalbe und nicht auf Strafstoß entschieden)