Die Färöer-Inseln des Padel-Sports. In Lissabon kommt es für das österreichische Padelteam zum Schlagabtausch. Mit dabei der Wiener Neustädter Christian Salek.

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 29. Oktober 2019 (02:21)
DS
Voller Vorfreude Richtung Lissabon. Christian Salek, Kurt Breitfellner und Max Motsch (v.l.) vertreten Österreich bei der Padel-EM in Portugal.

Padel? Es handelt sich hierbei nicht um das Bootspaddeln. Eine Mischung aus Tennis und Squash – der Padel-Sport boomt und erfreut sich auch in Österreich wachsender Beliebtheit. Für das österreichische Padel-Nationalteam ist es bei der Padel-EM in Lissabon der zweite große Auftritt nach der WM-Qualifikation.

Und mit dem Wiener Neustädter Christian Salek hält ein Lokalmatador die rot-weiß-rote Fahne hoch. „Ich hab mich vor knapp acht Jahren im Spanien-Urlaub mit dem Padel-Fieber infiziert, als ich dann vor ein paar Jahren zufällig die ersten Padel-Courts in Wien entdeckt habe. Und seit der Eröffnung des Sprungart bin ich Stammgast“, darf Salek nun sogar Österreich vertreten.

"Das Team besteht aus acht Spielern"

Mit Spanien und Dänemark befindet sich Österreich in einer Dreiergruppe. Gegen die Dänen visieren die Österreicher einen Sieg an, gegen Übermacht Spanien fast ein Ding der Unmöglichkeit. „Wir sind die Färöer Inseln im Padel“, hat Kurt Breitfellner einen passenden Vergleich parat. Das Team besteht aus acht Spielern mit einem spanischen Teamchef.

„Vom Padelverband habe ich den Auftrag bekommen, Spieler zu scouten“, bezeichnet sich Breitfellner selbst als Botschafter des Padelsports, „wir leisten Pionierarbeit und wollen die Community ständig vergrößern. Wir zahlen uns alles selbst, aber am Ende des Tages ist es eine große Ehre für Österreich anzutreten.“