Die Trikolore zum 20er. Michele Previtali gewann den Großen Preis vom Sportland Niederösterreich in Wiener Neustadt. Max Kühner verschenkte den Sieg wegen eines Abwurfs in der Finalrunde.

Von Viktoria Weiß. Erstellt am 10. Oktober 2017 (02:25)
Die italienische Flagge schwingt beim Großen Preis des Sportlandes Niederösterreich. Michele Previtali (am Foto) schafft es mit dem Rennpferd Lucaine auf den ersten Platz.
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Zum 20. CSI Arena Nova in Wiener Neustadt trafen sich 170 Reiter aus neun Nationen, um mit 270 Pferden eine hervorragende Show zu liefern. Zu holen war unter anderem der Große Preis vom Sportland Niederösterreich. Aus 31 Paaren qualifizierten sich die neun besten Reiter, um in der Siegerrunde anzutreten. Mit dabei auch Österreichs Nummer eins Max Kühner mit seinem Pferd Cornet Kalua.

Der gebürtige Deutsche fegte förmlich durch den Parcours, erzielte mit 40,28 Sekunden die schnellste Zeit. Am letzten Oxer musste Kühner aber einen Abwurf hinnehmen – Platz zwei. „Ich habe mich wirklich bemüht, schneller zu sein als mein Konkurrent, habe aber dadurch dann eben den letzten getroffen. Es sollte leider nicht sein“, verrät Kühner. Als Sieger krönte sich der Italiener Michele Previtali, der bereits am Freitag den Preis der Wien Holding gewonnen hatte. Der dritte Platz ging an den Österreicher Gerfried Puck auf Bionda 3.

19-Jährige überrascht die Konkurrenz

Besser lief es bei Lisa Schranz, die im Finale der kleinen Tour siegte. Elf Hindernisse mit einer Höhe bis zu 1,30 Meter mussten fehlerfrei überwunden werden, um ins Stechen zu gelangen. Der Kurs war von Parcourschef Peter Schumacher und seinem Team und forderte Konzentration bis zum Schluss. Schranz konnte mit fast vier Zehntel, Routinier Dieter Köfler schlagen. „Am ersten Tag hatte ich ein bisschen Pech mit einem Fehler, gestern waren wir Null und heute hat es auch super geklappt. Ich konnte es zuerst gar nicht glauben, dass ich schneller war als Dieter“, strahlte sie.