SCWN bei Derby-Verlierer Austria. Nach einem verunglückten Frühjahresstart steht die Austria in der Fußball-Bundesliga unter Zugzwang. Am Samstag muss der SC Wiener Neustadt nach Wien reisen.

Erstellt am 14. Februar 2014 (13:40)
NOEN, Collage Bruckmüller
Mit Blick auf die Europa-League-Plätze befindet sich Meister Austria im Hintertreffen, vier Zähler beträgt der Rückstand auf den Dritten Rapid. 14 Runden sind noch zu spielen, am Samstag scheint zu Hause gegen den SC Wiener Neustadt (19.00 Uhr) ein Dreier bereits Pflicht.

SCWN: Zwei Auftaktpleiten 2014, gegen die Austria bisher 0:8 Tore

Die Neustädter kassierten im neuen Jahr schon zwei Niederlagen. Im Nachtrag setzte es ein 1:5 gegen Salzburg, in der Vorwoche ging man in Ried als 1:2-Verlierer vom Spielfeld. Als Siebenter rangieren die Schützlinge von Trainer Heimo Pfeifenberger noch sechs Zähler vor Schlusslicht Wacker Innsbruck, eine Negativserie wollen sie aber tunlichst vermeiden.

Bei der Austria war nach dem 1:3 gegen Rapid Aufarbeitung angesagt. Hoffnung gibt den Violetten, dass sie sich gegen die Blauweißen bereits zweimal den Frust von der Seele schossen.

Vor dem 5:0 in der Generali Arena im August wartete Bjelica ebenso mit Kritik an seiner Mannschaft auf, wie beim 3:0-Auswärtserfolg Anfang November. Damals hing der violette Haussegen nach über einem Monat Sieglosigkeit samt einer Wutrede des Trainers gehörig schief - ehe die Neustädter den idealen Gegner abgaben.

Pfeifenberger: "Natürlich ist der Wunsch da, zu punkten"

Dies will der SCWN im dritten Saisonvergleich verhindern. Von einem angeschlagenen Meister will man bei den Blauweißen nämlich nichts wissen.

"Wir haben zweimal die Hoffnung darauf gehabt, konnten es aber zweimal nicht ausnutzen. Mit dem wollen wir uns nicht mehr befassen", meinte Coach Pfeifenberger. Seine Erwartungen auf den ersten Punkt 2014 sei demnach "nicht so groß. Aber natürlich ist der Wunsch da, zu punkten".

SC will Qualitäten bei Standardsituationen ausspielen

Ein Mittel zum Zweck könnten für die Gäste Standardsituationen sein. Während die Neustädter in dieser Kategorie ihre Gefährlichkeit bereits zeigten, kassierte die Austria gegen Rapid alle drei Tore nach ruhenden Bällen.

"Dort haben wir unsere Qualitäten", erkannte auch Pfeifenberger. Mit Toren gegen die Austria tat sich Neustadt in der jüngeren Vergangenheit aber schwer. Die Favoritner haben keines der letzten zehn Duelle mit den Blauweißen verloren, ließen in den jüngsten sechs nur ein Gegentor zu.