Duell gegen Wels war „Werbung für den Sport“. Wiener Neustadt verliert zwar im Viertelfinale gegen Wels, zieht aber positive Bilanz.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 11. Februar 2020 (01:25)
Felix Wetzel und Wiener Neustadt brauchen auswärts im Rückspiel gegen Wels ein kleines Tischtennis-Wunder für den Aufstieg.
Malcolm Zottl

Über 100 Zuschauer wollten das Viertelfinal-Hinspiel im Europacup zwischen Wiener Neustadt und Wels sehen. „Zum ersten Mal war die Halle so gut gefüllt“, freute sich Sektionsleiter Franz Gernjak über den Zuspruch des Publikums. Und trotz der 1:3-Niederlage fällt das Neustädter Resümee positiv aus: „Wir wollten den Welser einen großartigen Kampf bieten, das haben wir geschafft. Das war Werbung für den Sport.“

„Wir werden versuchen, Wels doch noch ein Schnippchen zu schlagen.“ Sektionsleiter Franz Gernjak

Bitter für Wiener Neustadt: Mit einem Quäntchen Glück wäre vielleicht sogar noch mehr drin gewesen. „Es waren in jedem Spiel die Chancen da, leider sind immer wieder ein paar Bälle unglücklich gelaufen, die in der Summe dann den Unterschied ausmachten“, trauert Gernjak einem besseren Endresultat nach. Diesen Samstag geht‘s auswärts zum Rückspiel nach Wels. Klar ist, dass sich Wiener Neustadts Außenseiterrolle durch die 1:3-Niederlage verdeutlicht hat – die Welser stehen quasi mit einem Fuß im Europacup-Halbfinale.

„Natürlich wissen wir, dass es fast unmöglich ist, einen 1:3-Rückstand wieder aufzuholen“, gesteht Gernjak ein. Der schmunzelnde Zusatz: „Aber wir werden versuchen, Wels doch noch ein Schnippchen zu schlagen.“