König Zoltan und die neuen Gesichter. Zoltan Zoltan führt Wiener Neustadt auch in Liga eins an. Ying Yinghao als Top-Transfer.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 29. August 2017 (02:20)
Malcolm Zottl
Die pure Routine. Zoltan Zoltan schoss seine Gegner in der 2. Bundesliga reihenweise von der Platte. Nun soll er das Wiener Neustädter Team in Liga eins zum Klassenerhalt führen.

Was die Wiener Neustädter Fußballer in dieser Saison anstreben, ist den Wiener Neustädter Tischtennis-Spielern in der abgelaufenen Spielzeit bereits gelungen: der Sprung in die höchste Spielklasse. Das Abenteuer Bundesliga nehmen die Cracks aus der Allzeit Getreuen aber mit neuen Gesichtern in Angriff.

Von der Meistertruppe ist nur Zoltan Zoltan geblieben. Mit Ying Yinghao soll ein 16-jähriges Talent aus Peking für Furore sorgen. Mit Alexander Chen kommt ein Spieler aus dem erweiterten Nationalteam-Kader. Sportmanager Franz Gernjak will den Rohdiamanten entwickeln: „Chen ist sehr jung und sehr ehrgeizig. Er hat auch schon zwei, drei Leute aus den Top 100 geschlagen.“

Ebenfalls neu ist ein Trio aus der Dominikanischen Republik – Emil Santos, Samuel Galvez und Isaac Vila Ortiz. Sportmanager Franz Gernjak setzt gerade in Santos große Hoffnungen: „Er ist schon ein routinierter Spieler mit seinen 27, 28 Jahren.“ Zu Saisonbeginn müsse sich das Team finden. Mit dem Abstiegskampf wollen sie nichts zu tun haben. Auf Platz sechs, sieben will sich der Aufsteiger einreihen. Gernjak könnte im Dezember-Transfer-Fenster auch noch einmal reagieren: „Ich habe ein paar Spieler an der Hand.“

Die erste Bewährungsprobe für das neue Team wartet am Wochenende mit dem Eröffnungsturnier in Baden, dabei wird der Cup ausgespielt. Wiener Neustadt ist auf Position neun gesetzt, für Bonuspunkte in der Bundesliga-Tabelle bräuchte es einen Top-sieben-Platz. „Da brauchen wir auch etwas Losglück“, meint Gernjak.