Wetzel bärenstark in Kapfenberg

Felix Wetzel avancierte in Kapfenberg zum Matchwinner. Für den Europacup ist Wiener Neustadt plötzlich der leichte Favorit.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 02:49
Lesezeit: 1 Min
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Felix Wetzel und Wiener Neustadt vermieden in Kapfenberg einen Fehlstart. Jetzt geht‘s im Europacup gegen Wels.
Foto: Österreichische Tischtennis-Bundesliga

Wiener Neustadt stand mit dem Rücken an der Wand. Ein Punkteverlust in Kapfenberg wäre ein kleines Desaster gewesen. Und dann trat Felix Wetzel gegen Christoph Simoner an die Platte. „Felix hat ein Ausnahmespiel gezeigt. Niemand hätte damit gerechnet, dass er Simoner schlägt, aber er hat Ballwechsel gezeigt, bei denen es nur so gekracht hat“, jubelt Wiener Neustadts Franz Gernjak nach dem 4:2-Sieg seiner Mannschaft. Für Wetzel war der Sieg nach einer gebrauchten Herbstsaison Balsam auf der geschundenen Seele.

Weitere Heldentaten sollen am Samstag (16 Uhr) im Europe Cup-Viertelfinale gegen Wels folgen. Wiener Neustadt ist leichter Favorit, da Wels-Topmann Nandor Ecseki nach einer Mandel-OP fraglich ist. Kompliziert wird das Format. Ein 3:0 und 3:1 haben die gleiche Wertigkeit. Sprich, wenn Wr. Neustadt im Hinspiel 3:0 siegt, auswärts aber 1:3 verliert, geht es dennoch in die Verlängerung. Dort gibt es dann drei Partien auf zwei Gewinnsätze.