Erstellt am 20. Februar 2018, 01:06

von NÖN Redaktion

„Bronzene“ Anna im Schnee von Sizilien. Die 19-jährige Ober-Piestingerin holte sich trotz schwerem Sturz auf dem Rad den dritten Platz bei der Wintertriathlon-EM.

Anna Swoboda durfte sich in Sizilien über den dritten Platz freuen – auch wenn ohne Sturz auf dem Rad vielleicht mehr drin gewesen wäre.  |  NOEN, privat

Am Fuße des Ätnas in Sizilien – und dann auch noch eine verschneite Landschaft. Was sich wie eine verträumte Landschaft für Postkarten-Fotografen anhört, war für die Teilnehmer der Wintertriathlon-Europameisterschaft nicht gerade traumhaft.

„Die Bedingungen waren alles andere als leicht, der Schnee war aufgrund der hohen Temperaturen und der Sonneneinstrahlung extrem weich, die Höhenluft auf 2.000 Meter trug auch einen erheblichen Teil zur Erschwernis des Rennens bei“, verrät Swoboda. Anders als beim „normalen“ Triathlon galt es 6,5 Kilometer zu laufen, 12 Kilometer auf dem Mountainbike zu radeln und anschließend 12 Kilometer auf Langlauf-Ski zu bewältigen.

Mit einer sehr starken Lauf-Leistung kam Swoboda auf Platz drei und in aussichtsreicher Position in die Wechselzone. Doch dann der Knackpunkt: Die 19-Jährige kam auf der ersten Radrunde schwer zu Sturz. „Das machte eine Aufholjagd auf Gold oder Silber nahezu unmöglich“, meinte Swoboda im Nachhinein. Für sie galt es danach, den dritten Platz abzusichern – auf Bronze-Kurs wechselte sie dann auch auf die Langlauf-Ski und brachte den Stockerlplatz sicher ins Ziel.