Erstellt am 03. Juli 2018, 02:12

von Malcolm Zottl

„Wahnsinnsrennen“ bringt Hütthaler Silber. Beim Ironman Austria belegte Lisa Hütthaler Platz zwei. Auf ihren ersten Triumph auf der Langdistanz fehlten ihr eine gute Minute.

Lisa Hütthaler trotzte der Kärntner Hitze und beendete den Ironman Austria in knapp über neun Stunden und auf Platz zwei. Auf ihren ersten Sieg in Kärnten fehlten Hütthaler aber gerade einmal 75 Sekunden.  |  APA/EXPA/Johann Groder

Der Ironman Austria in Kärnten feierte seine 20. Auflage und die Wiener Neustädterin Lisa Hütthaler mischte bis zum Ende um ihren ersten Sieg beim Heim-Rennen mit.

Auf der 3,8 Kilometer langen Schwimmstrecke schuf sich Hütthaler eine gute Ausgangslage für ihre Paradedisziplin, das Radfahren. Von Platz vier aus schob sich die 34-Jährige auf den 180 Kilometer nach vorne und kam gemeinsam mit der Britin Emma Pallant zum letzten Wechsel. Das Duo machte sich dann auf die Verfolgung der bis dahin führenden Deutschen Mareen Hufe.

Auf der Marathonstrecke (42,195 Kilometer) konnte Hütthaler kurz die Führung übernehmen – da durften die Fans von einem rot-weiß-roten Doppelsieg träumen, denn bei den Herren gewann Hütthalers männliches Pendant Michael Weiss. Doch dann musste Hütthaler ihre Gegnerinnen kurzfristig ziehen lassen.

Mit einem starken Finish konnte Hütthaler Pallant aber noch abfangen und wurde in 9:01:47 Stunden Zweite. Auf Siegerin Hufe fehlten am Ende nur 1:15 Minuten. Nach Rang drei 2014 und Platz zwei 2015 ist es für Hütthaler in Kärnten der dritte Podiumsplatz. Damit ist die HSV-Athletin auch durchaus zufrieden: „Die Top-Drei waren mein Ziel und das ist dank eines Wahnsinnsrennens meinerseits auch aufgegangen.“