Wr. Neustadt - Grödig wegen dichtem Nebel abgesagt. Das Fußball-Bundesligaspiel zwischen dem SC Wiener Neustadt und dem SV Grödig ist am Samstag nach knapp 20 Minuten beim Stand von 1:0 für die Gastgeber wegen dichtem Nebel abgebrochen worden.

Von Redaktion APA und Fritz Hauke. Erstellt am 01. November 2014 (19:43)
NOEN, Collage Bruckmüller
Pech für Wiener Neustadt: Die Pfeifenberger-Jungs dominierten die Partie gegen Grödig, führten verdient durch Daniel Maderner mit 1:0. 

Dann die Schiedsrichter-Entscheidung: Nebel zu stark, 20 Minuten vorgeschriebene Zwangspause. Danach stand fest: Kein Match mehr im Neustädter Stadion. Die Bedingungen ließen es nicht zu.

Neuer Spieltermin: Mittwoch, 18.30 Uhr

"Das gehört auch zum Fußball", hielt sich der Ärger von Trainer Heimo Pfeifenberger in Grenzen.

Bei Stand von 1:0 nach knapp 20 Minuten

Nach einer über 30-minütigen Pause entschied sich Schiedsrichter Alexander Harkam für einen Abbruch - sehr zum Ärger von Wiener-Neustadt-Trainer Heimo Pfeifenberger, dessen Mannschaft einen guten Start erwischt hatte und durch Daniel Maderner nach einem schweren Fehler von Robert Strobl in der 4. Minute in Führung gegangen war.

Neuaustragung beginnt wieder bei 0:0

Dieser Vorsprung ist hinfällig, denn die Spielbetriebsordnung der Bundesliga sieht vor, dass Matches, die vor der Halbzeit abgebrochen werden, bei der Neuaustragung wieder mit 0:0 und Minute 1 beginnen müssen. Dies bestätigte die Bundesliga.

Laut Harkam war durch den starken Nebel für seine Assistenten die Abseitslinie nicht mehr zu erkennen. "Daher ist es nicht möglich gewesen, ein reguläres Spiel durchzuführen", erklärte der Unparteiische auf "Sky".

SCWRN-Manager Kreissl über Liga-Regelung verärgert

 Wiener Neustadts Manager Günter Kreissl zeigte sich alles andere als glücklich darüber, dass die Partie wieder bei 0:0 beginnt. "Das Regulativ, das so etwas vorschreibt, sollte man ändern", sagte Kreissl, gab allerdings auch zu: "Man kann das Match bei diesen Bedingungen schon abbrechen."

Auch Coach Pfeifenberger unzufrieden

Auch Trainer Heimo Pfeifenberger war alles andere als zufrieden. "Das ist sehr schade, weil wir heute sehr gut drauf waren und in den knapp 20 Minuten eine erfreuliche Leistung geboten haben. Aber wir müssen es nehmen, wie es ist", erklärte der Ex-Teamspieler.