Ziel knapp verpasst. Nach seiner Disqualifikation in Mallorca folgte für Andreas Trimmel ein Happy End – allerdings mit bitterem Beigeschmack…

Von Jasmin Reiner. Erstellt am 29. September 2014 (11:28)
NOEN, Michael Weller
Podest. Dritter Andreas Trimmel (l.) und Zweiter Ernst Moser (r.) gratulierten Wolfgang Mangold (m.) zu seinem Sieg.
Ereignisreich war der Ironman in Mallorca für den Krumbacher Andreas Trimmel. Dort standen 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen am Programm. Das Ziel für den Triathleten lautete: Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft in Hawaii.

2.500 Starter konnten bei hervorragenden Bedingungen in den Bewerb starten und dabei aufgrund der warmen Temperaturen sogar die Schwimmdistanz im Mittelmeer ohne Neoprenanzug in Angriff nehmen. Andreas Trimmel konnte sich nach dem Schwimmen auf dem 26. Platz in seiner Altersklasse wiederfinden. Bei der anschließenden Radrunde durch das Gebirge von Mallorca musste der Krumbacher kurz das Hauptfeld nach 60 absolvierten Kilometern vorbeiziehen lassen – Resultat nach dem Radfahren: 38. Platz in seiner Altersklasse. Dann folgte seine Paradedisziplin: der Marathon.

Disqualifikation wurde wieder aufgehoben 

Dabei gelang es Andreas Trimmel, das Feld von hinten aufzurollen. Er konnte seine Laufleistungen trotz der hohen Temperaturen abrufen und sich am Ende auf dem neunten Rang in seiner Altersklasse qualifizieren, was gleichzeitig den 44. Platz in der Gesamtwertung bedeutete. Doch dieser gute neunte Platz reichte für das Ziel von Andreas Trimmel nicht. „Hätte ich mich unter den besten sechs in meiner Altersklasse platziert, hätte ich mein Ziel erreicht und mich für Hawaii qualifiziert“, so Trimmel, „allerdings bin ich mit dem neunten Rang zufrieden. Das ist Jammern auf höchstem Niveau.“

Doch damit sollte der Ironman nicht zu Ende sein: Disqualifikation für Andreas Trimmel. „Ich wusste nicht, warum ich aus der Wertung genommen wurde“, so Trimmel, „doch es stellte sich heraus, dass ein Fehler bei der Zeitmessung daran Schuld war, dass ich und auch andere Teilnehmer disqualifiziert wurden. Der Fehler wurde behoben und ich wieder in die Wertung miteinbezogen.“ Der bittere Beigeschmack, in Hawaii nicht dabei sein zu können. bleibt jedoch.