Zwei Tage, zwei Läufe. Laufsport / Der Wiener Neustädter Andreas Michalitz absolvierte einen Ultramarathon und einen Marathon – in gerade einmal 48 Stunden.

Erstellt am 23. September 2013 (08:32)
NOEN, Franz Baldauf
Von Michael Weller

Für die meisten ist ein Marathon mit 42 Kilometern eine ziemliche Herausforderung. Andere schütteln den Kopf, wenn sie an einen 100 Kilometer-Lauf denken. Und wieder andere kombinieren diese beiden Strecken, weil eine allein keinen wirklichen Reiz mehr für sie hat.

Wie etwa der Wiener Neustädter Andreas Michalitz. Der Berufsfeuerwehrmann nahm am 6. Ultramarathon in Steyr teil, wo eine 100 Kilometer lange Strecke als Rundkurs absolviert werden musste. „Bei Kilometer 70 hatte ich eine kurze Ermüdungsphase, doch dann ging es wieder bergauf“, so der 45-Jährige. Mit einer Zeit von 9:42 Stunden unterbot er seine alte Bestzeit um stolze 20 Minuten – und ging nur wenige Stunden später erneut an den Start. Diesmal beim Wachaumarathon, den Michalitz trotz Probleme mit dem rechten Knie in 4:19 Stunden absolvierte. „Ich will nächstes Jahr bei einem 48 Stunden-Lauf starten, darum habe ich diese ungewöhnliche Kombination gewählt“, erklärte der Neustädter nach 142,195 Kilometern, „dass ich beim Marathon keine Spitzenzeit mehr zusammenbringe, war klar. Doch darum ging es mir ja auch nicht.“ Und mit einer Vorgabe von 4:30 Stunden blieb Michalitz sogar deutlich unter seinem Limit.

Ultramann. Andreas Michalitz bereitete sich mit 142,195 Kilometern auf den 48 Stunden-Lauf im nächsten Jahr vor.

Baldauf