Europacup: Knappes Aus für Wang im Viertelfinale

Erstellt am 30. November 2022 | 01:43
Lesezeit: 2 Min
Lokalmatadore gaben in Amstetten ihr Europacup-Debüt. EC Sassbach holte Sieg.
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Eine Woche nach den Damen waren am vergangenen Wochenende die Herren an der Reihe: In der Eishalle Amstetten traf sich die europäische Eisstocksport-Elite, um um den Europacup-Titel für Vereinsmannschaften zu kämpfen.

Nach der Eröffnungsfeier am Freitag wurde es am Samstag richtig heiß auf dem Eis. Und da lief es für die Lokalmatadore des ESV Union Ladler Wang mit Patrick und Jakob Solböck, Christian Hobl sowie Markus und Wolfgang Karl auch weitgehend nach Plan. Als Zweiter der Gruppe A schlossen die Wanger die Vorrunde ab.

Der Finaltag am Sonntag hätte für die Stock-Asse aus dem Bezirk Scheibbs nicht besser beginnen können: Wang setzte sich im Achtelfinale gegen die Schweizer des ESC am Bachtel 2 klar mit 31:1 durch. Im Viertelfinale ging‘s dann gegen den EV Rottendorf Seiwald. Und die Partie war an Spannung nicht zu überbieten: Erst mit dem allerletzten Versuch hatten die Kärntner das bessere Ende für sich – 10:8. Wang beendete das Turnier damit auf Rang sieben. Zwiegespalten fällt das Resümee von Wangs Obmann Stefan Solböck aus: „Wir sind sehr enttäuscht, da wir gegen Rottendorf im Viertelfinale ganz knapp verloren haben. Die Vorrunde war okay und wir können mit Zuversicht auf die Staatsmeisterschaften im Februar hier in Amstetten schauen.“

Zum Europacup-Sieger kürte sich der deutsche Meister EC Saßbach, wobei das Finale gegen Wang-Bezwinger Rottendorf zum Krimi wurde. Denn ein Regelverstoß gab schließlich den Ausschlag: Ausgerechnet Horst Stranig, der für seine emotionalen Gesten im Eisstocksport bekannt ist, verhinderte mit einem Knierutscher über das Spielfeld hinaus den sechsten Europacup-Titel für Rottendorf. EC Saßbach holt sich mit 8:7 den dritten Titel für Vereinsmannschaften. St. Willibald (OÖ) teilte sich den dritten Platz mit Vorjahressieger TSV Hartpenning.