Erstmals die weiße Fahne für Finishliner. Alle 15 angetretenen Athleten überquerten beim 12. Mostiman in Wallsee die Ziellinie. Trotz erschwerter Vorbereitung.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 28. Juli 2021 (02:16)
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Erstmals kamen alle Finishliner, die im Jänner das Abenteuer starteten auch ins Ziel. Sehr zur Freude der beiden Trainer Bernhard Keller (l.) und Carolina Sandhofer (r.).
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Schon vor dem Rennen waren Bernhard Keller und Carolina Sandhofer überzeugt: „Das größte Finishlineteam wird es schaffen.“ Und sie haben es geschafft. Erstmals in der Historie des Finishlineteams hissten die Athleten am Ende die weiße Fahne.

Dabei war die Vorbereitung auf den Mostiman alles andere als leicht. Denn aufgrund des geschlossenen Hallenbads in Amstetten war lange Zeit an ein Schwimmtraining nicht zu denken.

„Das war die größte Schwierigkeit. Aber sie haben sich allesamt wirklich reingehängt und den Mostiman gefinisht. Vor allem auf der Radstrecke machten sie Plätze gut“  Bernhard Keller

„Das war die größte Schwierigkeit. Aber sie haben sich allesamt wirklich reingehängt und den Mostiman gefinisht. Vor allem auf der Radstrecke machten sie Plätze gut“, war Keller stolz auf das Team. Mit gleich 15 Teilnehmern war es auch die bisher größte Mannschaft. Und gerade diese sicherte sich die weiße Fahne.

Allen voran ging Josef Eßletzbichler. Im Wasser war noch Teamkollege Martin Lengauer voran. Doch auf der Radstrecke schaltete Eßletzbichler den Turbo und am Ende war er nach 2:33:07 Stunden im Ziel. Martin Lengauer kam nach 2:47:51 Stunden ins Ziel. Markus Koch und Andreas Brunner blieben unter der drei Stunden Marke.

Auch die weiteren Finishliner blieben klar unter der 45 Minute-Grenze und überquerten trotz der windanfälligen Radstrecke und den heißen Bedingungen auf der Laufstrecke die Ziellinie.