Grün-weißes Los für SKU Amstetten. Dank Losfee Aleksandar Dragovic empfängt der SKU Amstetten wie schon im letzten Jahr den SK Rapid Wien.

Von Peter Führer. Erstellt am 03. August 2015 (10:15)
Déja-Vu. Wie bereits im Vorjahr treffen Amstettens Sascha Fahrngruber (li.) und Manuel Plank (re.) auf den SK Rapid Wien mit Mittelfeldspieler Thanos Petsos (Bildmitte). Foto: Archiv/Kovacs
NOEN, Archiv/Kovacs
Aleksandar Dragovic bescherte dem SKU Amstetten einen Kracher. Der Teamspieler nahm die Auslosung vor und bescherte der Thonhofer-Elf den SK Rapid Wien als Gegner in der zweiten Runde. Damit haben die Amstettner die (Außenseiter-)Chance zur Revanche für die bittere 0:1-Niederlage aus der Vorsaison.

„Man könnte sagen, jährlich grüßt das Murmeltier“

Schon damals fehlte nicht viel und man hätte sich zumindest ins Elfmeterschießen gerettet. Ein Treffer in der Verlängerung (116. Minute) machtesämtliche Aufstiegshoffnungen zunichte. Den entscheidenden Treffer erzielte damals Abwehrspieler Christopher Dibon. Am 22. oder 23. September kommt es nunmehr zur Neuauflage der Partie.

Trainer Heinz Thonhofer blickt der Herausforderung gelassen entgegen: „Man könnte sagen, jährlich grüßt das Murmeltier. Wir spielen gegen die derzeit vielleicht beste Mannschaft Österreichs.Natürlich ist ein Spiel gegen Rapid ein enormer Ansporn. Wir werden uns sehr gut vorbereiten und versuchen, eine gute Leistung abzurufen.“

AMSTETTEN - NEUSIEDL/SEE, Freitag, 19.30 Uhr. Bevor es aber so weit ist, hat der SKU Amstetten noch einige Meisterschaftsspiele zu absolvieren. Bereits am Freitag agieren Achleitner & Co ein zweites Mal als Gastgeber und dürfen den SC Neusiedl begrüßen.

Nach dem Auftaktremis gegen spielstarke Ebreichsdorfer hofft man im Lager der Heimischen auf einen vollen Erfolg. Coach Thonhofer erwartet sich jedenfalls einen defensiv eingestellten Gegner: „Sie haben speziell in der Hintermannschaft sehr gute Leute, die sehr kompakt stehen. Auf uns wartet die Aufgabe, diesen Gegner zu knacken.“

Beim zweiten Heimspiel der Regionalliga-Saison dürfte auch der Kapitän wieder an Bord sein. Michael Achleitner, der gegen Ebreichsdorf nur auf der Bank saß, steht nach seiner überstandenen Bauchmuskelzerrung vor der Rückkehr in die Startformation.