Christian Kromoser: Formüberprüfung in Italien stimmte. Beim ersten Marathon-Rennen in diesem Jahr fuhr Christian Kromoser auf den neunten Endrang. Großes Ziel: Euro.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 09. Juni 2021 (02:27)
Das Programm für Christian Kromoser ist nach seinem abgeschlossenen Medizinstudium dicht gedrängt. In Italien fuhr er im Marathon auf Rang neun.
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Wieder zurück in der Spur. Christian Kromoser meldete sich eindrucksvoll aus der Winterpause zurück. Doch der Inlineskater war auch während den Wintermonaten nicht untätig. „Sportlich verbrachte ich den Winter in Österreich. Mit entsprechenden Schwierigkeiten bei der Planung war es dennoch eine gute Vorbereitung“, blickt Kromoser zurück. Unter anderem trainierte er mit dem österreichischen Bahnrad-Olympiakader, um sich gezielt für die neue Saison vorzubereiten.

Studienabschluss während Vorbereitung

Doch auch sein Medizinstudium schloss Kromoser in der Vorbereitungsphase ab. Vor zwei Wochen ging es dann zum ersten Rennen nach Italien. „Im Vorfeld war es sehr schwierig, einzuschätzen, wo ich stehe und desto aussagekräftiger sollten die Ergebnisse bei diesem extrem stark besetzten Rennen auch sein“, erklärt Kromoser. Zwei Tage lang standen Bahnrennen auf dem Programm. Am dritten Tag schloss er das Rennwochenende mit einem Marathon ab.

Beste Plazierung im Marathon

In seiner Paradedisziplin — dem Marathon — sicherte sich Kromoser auch die beste Platzierung. Am Ende stand der neunte Gesamtrang. „Der Platz zeigte mir, dass ich auf einem guten Weg in Richtung Europameisterschaften bin und die nächsten Wochen halten noch ein dichtes Programm bereit“, sagt Kromoser. So geht es auf Madeira mit einem Weltcupevent weiter.